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nach einer Nachricht aus der Familie, an, dass in Siegeln des 13.und 14. Jahrhunderts auf dem Helme sich zwei von den im Schildebefindlichen Streitäxten oder Pflugscharen gegen einander gekehrtfänden, statt dieses Helmschmuckes aber später, wie man zuerstan den Siegeln Alhards v. d. B. wahrnähme, ohne dass man dieVeranlassung zu dieser Abänderung wisse, die Jagdhörner angenom-men worden wären. — Tyroff, II. 72: Freiherren v. d. Bussche (diePflugscharen-ähnlichen Schildesbilder sind links gekehrt, alles Uebrigewie oben beschrieben). — D. Belm, Stammbaum der Herren v. d.Bussche im Anhange zu der v. Steinbergschen Genealogie. — Gauhe,1. S. 306—308, nach Behr. — v. Hellbach, I. S. 210 u. 211. —N. Preuss. Adelslexic., 1. S. 337—339. -—- Freih. v. d. Knesebeck,S. 102. —- Freih. v. Ledebur, I. S. 126 u. 127.
Hannover, Preussen. Altes, ursprünglich westphälischcsAdelsgeschlecht, welches sich weit ausgebreitet hat und zu grossemGrundbesitz und zu hohem Ansehen gelangt ist. Dasselbe kommturkundlich schon 1234, 1264 und 1284 vor, und die ordentlicheStammreihe beginnt mit Svedero Bussch, dem Vater Alhards, wel-cher, als Drost zu Bavensberg, 1387 dem Bischof Dietrich zu Osna-brück in einer mit demselben geführten Fehde gefangen nahm.Albert v. d. B. war bis 1475 Drost zu Lauenburg, und Hermannv. d. B., gest. 1534, Prof. histor. zu Marburg, stand in dem Rufegrosser Gelehrsamkeit. — Der Besitzstand.der Familie in der jetzi-gen Provinz Westphalen und im Königreiche Hannover ist von derersten Hälfte des 14. Jahrhunderts nachzuweisen und vom Freih.v. Ledebur (a. a. 0.) sehr vollständig angegeben worden. Im An-fange des 16. Jahrhunderts wurde das Geschlecht auch im Olden-burgischen, im 17. Jahrhunderte im Lippeschen, Braunschweigischenund Hessen-Schauenburgischen, im 18. Jahrhunderle in der jetzigenProvinz Sachsen, und in diesem Jahrhunderte in den Rheinlandenbegütert. Die Hauptbesitzungen der Familie liegen in der ProvinzWestphalen und im Königreiche Hannover, in welchem letzterendas Geschlecht zu dem ritterschaftlichen Adel der lüneburgischen,osnabritckschen, calenbergischen, bremischen, hildesheimischen undhoyaischen Landschaft gehört. — Die weit verzweigte Familie be-steht aus vielen Hauptlinien. Das N. Preuss. Adelslexic. (a. a. O.)hat (1836) folgende sieben angegeben: die Linie v. d. B.-Hünefeldmit den Majoratsgütern Hünefeld und Tappenburg im Osnabrück-schen und Stau in der Grafschaft Schauenburg; — die Linie v. d.B.-lppenburg, von welcher der ältere Zweig die Güter Ippenburg