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macher kehrt nach der Stellung, welche das Wappen gerade aufder Tafel einnimmt (zweite Reihe No. 4), das Wappenbild nachder Linken: das Gefieder des Pfeils steht also schräge nach obenund links; die Supplem. zu Siebm. Wappenb. stellen dagegen dasWappenlild rechts, und somit steht das Gefieder des Pfeiles schrägenach rechts und oben. Die Helmdecken sind in beiden Abbildun-gen rolh und golden. — Ersch und Gruber, VI. S. 518. — Freih.v. d. Knesebeck, S. 68 u. 69.
Hannover. Die Gebrüder Ayrer, Melchior A., Doctor derMedicin, und Gylz A., wurden vom Kaiser Ferdinand 1., laut Dipl.d. d. Prag 1561, für sich und ihre Leiheserben in den Adelslanderhoben. Später, 22. Juli 1610, erhielten die Gebrüder Paul undHieronymus Ayrer, von welchen Ersterer sich im Kriege gegen dieTürken sehr ausgezeichnet, Lelzterer aber sich zu verschiedenenCommissionen gehrauchen lassen, auch sich durch Darleihung an-sehnlicher Summen dem kais. Hofe ergeben bewiesen hatte, vomKaiser Rudolph 11. einen zu Prag ausgefertigten Dienstbrief, mitVermehrung ihres adeligen Wappens und der Refugniss, sich mitihren Leibeserben: Ayrer v. Landseck zu nennen und zu schreiben,auch wurde Beiden ein eximirter Gerichtsstand unter dem Reichs-Ilofgericht zu Rottweil angewiesen. — Nach den beiden oben ge-nannten Quellen blühte die Nachkommenschaft derselben noch imKönigreiche Hannover, doch hat das Wapperibuch des genanntenKönigreichs von 1852 das Wappen der Familie nicht gegeben.
v. Baader, RiLler.
Schild durch eine, unter der Mitte des Schildes beginnendeund bis an den oberen Schildesrand aufsteigende Spitze in dreiTheile gelheilt: I und 2 (oben, rechts und links) in Blau ein sechs-strahliger, goldener Stern; 3 (in der Spitze) in Roth ein rechtsgekehrter, doppelt geschweifter, goldener Löwe, welcher in derrechten Vorderpranke einen sechsstrahligen, silbernen Stern empor-lnilt. Auf dein Schilde stehen zwei Helme. Der rechte trägt nebeneinander vier wechselsweise silberne und blaue Slraussenfedern, vonwelchen sich drei, oben sieb überschlagend, nach rechts wenden,während die vierte, über welcher und der dritten ein sechsstrahliger,goldener Stenn steht, sich gerade einwärts kehrt. Aus dem linken