Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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und Constantin, geb. 1821, k. bayer. Ober-Lieutenant. Die Fa-milie ist im Grossberzogthume Baden mit den bei beiden blühen-den Linien oben angeführten Besitzungen begütert.

v. Adlerflycht.

Schild durch eine aus den Seitenrändern des Schildes bis zudem oberen Rande desselben aufsteigende, gebogene Spitze getheill:1 und 2 (rechts und links) in Blau ein silberner Pfahl, und 3 (inder Spitze) in Gold ein rechtssehender, ausgebreiteter, schwarzerAdler. Auf dem Schilde steht ein, mit einem von Gold, Blau, Sil-ber, Schwarz, Gold und Blau gewundenen Wulste bedeckter Helm,aus welchem der Kopf und Hals eines rechtssehenden, schwarzenAdlers zwischen einem offenen, schwarzen Adlerslluge aufwächst,von dessen Flügeln jeder mit einem goldenen Pfahle belegt ist.Die Helmdecken sind von Blau und Silber und von Schwarz undGold gemengt. Handschriftliche Notizen. Schwed. Wappenb.(Ausg. von 1746) Adel. 135. 1209. Tyroff, I. 96 (der Adler inder Spitze ist golden bewehrt; der Wulst von Schwarz, Silber,Blau, Gold und Schwarz gewunden, aus dem Helme wächst einAdler mit ausgebreiteten Flügeln, welche mit den Pfählen nicht be-legt sind, empor, und die Hehndecken sind rechts schwarz undsilbern, links blau und silbern). Siebenkees, I. S. 239. N.Gen. Handln 1777. S. 183, u. I778. S. 229. v. Hellbach, 1. S. 53.

Frankfurt am Main. Christopher Biorckmann, nachmaligerk. schwed. Commissarius am Rhein und Main, wurde vom KönigeCarl XI. von Schweden, laut Diploms d. d. Stockholm, 25. October1692, für sich und seine Nachkommen in den Adelstand, und zwarunter Erlheilung des angegebenen Wappens und des Familien-namens: v. Adlerflycht, erhoben. Das oben erwähnte schwedischeWappenb. giebt an, dass die Erhebung in den Adelstand 22. Oct.

1691 erfolgt und dass der Erhobene 1693 im Bitterhause zu Stock-holm eingeführt sei, doch ist die Angabe, dass das Diplom 25. Oct.

1692 ausgestellt sei, Papieren entnommen, deren volle Richtigkeitnicht zu bezweifeln ist. Der oben genannte Christopher Biörck-mann stammte aus einem alten, sehr angesehenen schwedischenGeschlechte, welches durch zwei Jahrhunderte das Amt eines ße-fallningsmann (Voigt) über Yllerliurto Herreih in der Provinz We-