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2 (1855)
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v. Meiling, I. S. 682, nach Micrael und Schannat, p. 191. N.Preuss. Ailelslex., IV. S. 365. Wappenb. d. Preuss. Rheinprov.,I. CXXXIII. (mit vier Wurzeln; nach Angahe des in die Adels-matrikel der Preuss. Rheinprovinz unter No. 142 eingetragenenHeinrich v. Z. [Künigsivinter, 24. Marz 1830.])

Schwarze oder Dargerescr Linie: im silbernen Schilde dieoben beschriebene Staude. Auf dem Schilde steht ein Ilelm, answelchem eine vorwärtssehende, rechts in ßlau, links in Weiss ge-kleidete Jungfrau aufwächst. Dieselbe, trägt auf dem Kopfe einengrünen Kranz, hat fliegende Haare und streckt die Arme zu beidenSeiten aus. Der rechte Unteram ist weiss, der linke blau, und dierechte Hand hält einen Kranz von Rosen, die linke aber ein grü-nes Kleeblatt am Stiele desselben. Die Ilelmdecken sind blau undsilbern. Pomm. Wappenb., I. (a. o. a. 0.), nach einer Stainm-buchszeichnung vom Jahre 1599. Micrael a. a. 0, sagt: die zuDargarese im Stolpischen führen mit den Anderen einerlei Schild,auf dem Helme aber eine Jungfrau, welche in der-Hand einenKranz hält. Aeltere Urkundensiegel zeigen nur den Schild mitder Staude. Die Helmzier kommt erst im 16. Jahrhunderte vorund wechselt dann zwischen den angegebenen. Auf einem einge-sandten Siegel sah Bagmihl ^wischen zwei Büffelshürnern einenackte, wachsende Jungfrau, welche die Rechte in die Seitestemmte, in der Linken aber einen Lorbeerkranz hielt.

Ausser den beiden beschriebenen Wappen giebt es, nach Fa-milienangaben, noch ein drittes, das der Rothen Linie: in Silbereine nackte Jungfrau, welche einen Shawl über sich hält. Auf demHelme, zwischen den oben beschriebenen Büffelshürnern, die grüneStaude. Die Ilelmdecken sind schwarz, grün, silbern. Näheresüber diese Linie ist nicht aufzufinden. Gauhe, I. S. 2981 u2982. v. Hellbach, II. S. 806. N. Preuss. Adelslexicon, IV.S. 364 u. 365.

Preussen, früher auch Sachsen. Eine der ältesten undangesehensten pommerschen 'Familien, deren Name, nach Urkunden,früher Csasterow, Sasterow, Tzaslerow und Zastrow geschriebenwürde. Einzelne Glieder der Familie kommen als Zeugen, ohneAngabe des Besitzes, nach Elzow schon gegen Ende des 13. Jahr-hunderts vor, als Urkunden-Aussteller erscheinen dieselben erst zuAnfange des 15. Jahrhunderts. Die Familie wurde sehr glieder-reich, erwarb grossen Grundbesitz und breitete sich um die Mittedes 17. Jahrhunderts auch in Thüringen etc., so wie später in Ost-