Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
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473
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Carl IV. die Tochter Heinrichs, Herzogs zu Jauer, als Gemahlin zu;in demselben Jährhunderte tlberliessen die Brüder Lorenz und Hansv. N. ihre Besitzungen im Riesengebirge: Warmbrunn, Schmiede-berg etc., an die Gottsche Scliafl', die Vorfahren der Grafen v. Schaff-gotsch, und zu Anfange des 15. Jahrhunderls lebte Conrad v. N.,Kriegsoberst, welcher vom Kaiser Sigismund in den Freiherrenstanderhoben und mit mehreren Gütern in Schlesien begnadigt wurde.Urban v. N. wurde 1488 Landeshauptmann in Glogau, und Christophv. N., Herr auf Kaubitz, 1652 Landeshauptmann zu Münsterberg.

v. Weltzien.

Im silbernen Schilde eine aufwärtsstehende, rothe Pferdebremseoder Kneipe, welche am unleren Theile von einem die Sachsen ein-wärts kehrenden, offenen, rothen Adlersfluge belegt und rechts undlinks von einem der Flügel umgeben ist. Auf dem Schilde stehtein gekrönter Helm, welcher den offenen Adlersflug des Schildesmit der Pferdebremse, gapz wie angegeben, trägt. Die Hehndeckensind roth und silbern. Abdrücke von Petschaften. Meklenb.Wappenb., LIV. 205 u. S. 37. Siebmacher, V. 155. 1. Dasv.. Behrsche Manuscript nennt das Wappenbild, wie oben angenom-men wurde, eine rothe Pferdebremse oder Kneipe, welche mit zweiAdlersflügeln umgeben ist; dass der Helm gekrönt sei, ist nicht an-gegeben, wohl aber soll Uber den auf dem Helme stehenden Wap-penbildern des Schildes eine weisse Schlinge, oder Band, zu sehensein. Diese Schlinge, oder Band, findet sich sonst nirgends.v. Pritzbuer, Index conc., No. 157. v. Behr, Rer. Mecklcnb.lib. VIII. p. 1674, nennt die Bremse eine Zange (foreipem).v. Meding, II. S. 653 u. 654, beschreibt das Wappen zunächst nachdem oben genannten v. Behrschen Manuscripte und nimmt dannauf die Res Mecklenb. und auf Siebmacher Rücksicht. Das nachv. Westphalen, Monum. inedit., IV. Tab. 18. No. 14, angeführtealte Siegel ohne Umschrift vom Jahre 1271 : drei runde, den Schil-desrand nicht berührende Stangen oder Pfähle, weiche von einemgleichfalls runden Querbalken überzogen sind, welches Siegel demGeschlechte v. Wcltzin in Samitz zugehören soll, gehört hierherwohl nicht, wenn man nicht annehmen will, dass im Laufe derZeit das Wappen eine sehr grosse Veränderung erlitten habe.