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3 in Silber zwei über einander gestellte, goldene Kronen, von wel-chen die obere gestürzt ist," und 4 in Blau zwei so über einandergelegte (gekreuzte), goldene Greifsklauen, dass die Krallen der rech-ten nach links und unten, die der linken nach rechts und untenstehen. Auf dem Schilde ruht eine fünfperlige Freiherrenkroneauf welcher sich vier gekrönte- Helme erheben. Der erste Hehn(von rechts der zweite) trägt drei Sträussenfedern, silbern, roth,silbern'(Weyherscher Heim), und der zweite (von rechts der dritte)die über einander gelegten Greifsklauen des 4. Feldes; aus demdritten Helme (dem rechten) wächst einwärtssehend das schwarzeObertheil des Einhornes im 2. Felde auf (Nimptschscher Helm), undauf dem vierten Helme (dem linken) steht einwärts gekehrt eingoldener, gekrönter Lindwurm mit rother ausgeschlagener Zungeund Stachelschweife, welcher anstatt' des rechten .Drachenflügelseinen Adlersflügel trägt. Die Helmdecken sind rechts roth und sil-bern, links blau und golden, und den Schild hält rechts ein ein-wärtssehendes Einhorn, wie das im 2. Felde, und links ein ein-wärlssehchdcr Drache, wie der auf dem linken Helme. — Abdrückevon Petschaften. ■—- Wappenh. d. Preiiss. Monarchie, II. 69. —Pomm. Wappenh., III. XX. u. S. 66 u. 67. — v. Hellbach, II. S.731. — Neues Preuss. Adelslexicon, IV. S. 330 u. 331: Weyherr(Weiher), die Freiherren und Herren v.
Preussen. Johann Heinrich v. Weyher, k. preuss. Geh.Ober-Finanz-, Kriegs- und Domainenrath, Neffe und Erbe der Freiin-nen Josepha und Franziska v. Nimptsch auf Ober- und Mittel-Falkenhain, erhielt vom Könige Friedrich Wilhelm III. von Preussen,31. Aug. 1806, die Genehmigung, Namen und Wappen des frei-herrlichen Geschlechts v. Nimptsch mit dem angestammten Namenund Wappen zu vereinigen. Ueber die Familie v. Weyher enthältder vorstehende Artikel Näheres, was aber die Familie v. Nimptschanlangt, so soll dieselbe nach älteren Schriftstellern aus Polen undzwar aus dem alten Hause der B'oneza stammen, welches mit Cle-mens, Bischof zu Kruschwic, 994 aus Italien nach Polen kam unddessen Stammvater der Bruder des Clemens, Bonifatius, war, wel-cher in Polen abgekürzt Boncza genannt wurde (Okolski, Orb. polon.,I. p. 62). Ein Nachkomme desselben wendete, sich nach Schlesien,envarb das Dorf Alt-Nimptsch im Fürsten th um e Brieg, welches ältersein soll, als die Stadt Nimptsch, und nannte sich nach demselben.—■ Johann v. Nimptsch war 1314 Prälat zu St. Johannes in Bres-lau, Conrad v. N., Herr auf Gross-Koszem, führte 1353 dem Kaiser