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16c Helmdecken sind schwarz und silbern. — ; Abdrücke von Pet-schaften. •— Meklenb. Wappenb., L1II. 202 u. S. 37. — Siebma-cher, I. 176. 9 (im silbernen Schilde, nach der „Declaration", dreilinks gekehrte, schwarze Vögel mit rothen Füssen und Schnabel.Das Haar der Jungfrau auf dem Helme ist gelb angegeben. DieKleidung derselben auf der Abbildung ist rechts weiss, links schwarz,die „Declaration" aber sagt: auf dem Helme das Bildlein in schwarzund weiss abgetheilter Kleidung). — Das v. Behrsche Manuscriptgiebt das Wappen so an, wie oben bestimmt worden ist. — v. Pritz-buei'i Index conc., No. 161. — v. Behr, Iler. Mecklenb. Hb. VIII.p. 1674 (nach Siebmachers Abbildung). — v. Westphalen, Monum.ined., IV. Tab. 18. No. 3, theilt ein altes Siegel vom Jahre 1226mit der Umschrift: Sigill. Arnoldi Varnstede mit, in welchem sichdrei schwarze, stehende Vögel finden. — Lexicon over adel. Fami-lier i Danmark, II. XLI. 32. — Sweriges Wappenb., Adelsrnan, 8No. 71. — v. d. Hagen, Beschreib, d. adel. Geschl. v. Brunn aufdem S. 38 beigefügten Stammbaume (wie Siebmachers Abbildung).
— v. Meding, III. S. 722 u. 723 (nach dem Meklenb. Manuscripte,sowie nach Siebmacher, v. Behr^ v. d. Hagen etc.). — Das vonTy.ro.ff, I. 182, gegebene Wappen wurde 1790 im kursächsischenBeichsvicariate (s. das Nähere unten) verliehen. Der Schild istdurch einen schwarzen Querbalken getheilt. Ueber dem Querbal-ken stehen zwei Birkhühner und unter demselben ein Birkhuhn,und zwar jedes auf einem quer gelegten, oben und unten abgehaue-nen Baumstamme. Die Jungfrau auf dem Helme hält die Kronenur mit der Linken und setzt die Rechte in die Seite. Handschrift-liche Notizen über die in den kursächsischen Reichsvicariaten ver-liehenen Wappen erwähnen die Baumstämme nicht und geben nuran: über dem Querbalken zwei und unter demselben ein Vogel.
— Gauhe, I. S. 2783 u. 2784.—- v. Ilellbach, II. S. 686: v. Warn-städl, Warnstedt.
Meklenburg, Preussen, Dänemark. Altes, meklenbur-gisches Adelsgeschlecht, welches zu denjenigen Familien gehört, diean der 1572 geschehenen Ueberweisung der Klöster Theil genom-men haben. Die Familie erwarb namentlich im Amte NeukahlenBesitz und machte sich auch schon zeitig, in der Priegnitz ansässig.In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts ist dieselbe unter demKönige Christian V. nach Dänemark gekommen und ist in diesemLande, in welchem dieselbe sich weit ausbreitete, zu hohem An-sehen gelangt. Im 18. Jahrhunderte hat sich das Geschlecht auch