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zu Friedberg aufgeschworenen Stammbaume. — Das Wnppenb. d.Kgr. Hannover, C. 16, zeigt an dem Balken olien rechts und linkseine halbe, in der Mitte aber eine ganze Zinne und unten zweiganze Zinnen (alle Abdrücke von bekannten älteren Petschaftenzeigen oben drei ganze Zinnenj, der wilde Mann hält die Armevor dem Fluge empor, und den Schild halten zwei vor- und ein-wärtssehende, mit Laub umgürtete, wilde Männer, welche in derfreien Hand einen dreimal geasteten Baumstamm halten und aufeinem Bande mit der Devise: vesl und bieder, stehen. — Tyrolf,II. 298 (im silbernen Schilde ein schrägrechter, oben drei-, untenzweimal abwechselnd gezinnter Balken. Der wilde Mann trügt einerothe, links abfliegende Kopfbinde, und der rechte Flügel des Flugsist mit einem schräglinken, der linke mit einem schrägrechten, ge-zinnlen Balken belegt). — Specht, Stammbuch u. Geschlechtsreg.derer v. Uslar. Hildesheim, 1636. — v. Steinmetz, Ursprung derHerren v. Uslar. Güttingen, 1701. — Prätorius, Urspr. der Herrenv. Uslar. Güttingen, 1737. — Pfeffinger, III. S. 276. — Gauhe, I.S. 2721 u. 2722. — v. Hellbach, II. S. 630.
Hannover, Preussen, Hessen, Oldenburg. Schon infrühester Zeit, als der Adel bleibende Familiennamen annahm,kommt der Name des Geschlechts Uslar, ohne Zweifel von einemspäter zu Afterlchn gegebenen Gute in Uslar, vor und zwar sehrverschieden geschrieben, nämlich Uslar, Uslare, Usslare, Usler,Usclcr, Usseler und Uslaria. Der erste bekannte Stammsitz derFamilie scheint auf dem Solling, diesem, wie Sonne, Erdbeschr. d.Kgr. Hannover, S. 55, sagt, Sitze sächsischer Grossen, das dortigeRittergut Uslar gewesen zu sein, um welches sich nach und nachdie Stadl Uslar am Solling anbaute. Ernestus de Uslare kommt1141 urkundlich vor. Aus dem 12. Jahrhunderte linden sich sonstnur wenige Familiennachrichten, häufiger aber erscheint der Namedes Geschlechts in den Urkunden des 13. Jahrhunderts, in welchenHermann und Ernst v. U., Ritter, oft genannt werden. Dieselbenmügen auch im Anfange des 13. Jahrhunderts die Gleichen beiGültingen erworben haben: wie, ist noch nicht ermittelt: Letztersagt, dass sie dieselben 1211 vom Kaiser Otto IV. gekauft, Sonneaber, dass die v. Uslar das Gericht Alten gleichen vom Kaiser 1208erhalten hätten. Dass diese Burgen nie von den Grafen v. Glei-chen in Thüringen besessen worden sind, haben Wenck, HessischeLandesgesch., Wolf, Gesch. d. Eichleldes, u. A. hinlänglich erwiesen.Die Familie v. Uslar erwarb die Gleichen als freies Allodium und
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