Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
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428
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zen Eisen und Widerhaken und schwarzem Gefieder; links in Silberein an die Theilungslinie angeschlossenes, halbes, rothes Und, vonwelchem nicht die Mittelspeichen, wohl aber die fünf Speichen derlinken Hälfte des Rades zu sehen sind. Auf dem Schilde steht eingekrönter Helm, welcher, zwischen zwei auswärts, gekehrten, silber-nen Straussenfedern, einen aufrecht in die Höhe gestellten Pfeil,wie die in der rechten Schildeshälfte, trägt. Auf der Spitze desPfeiles ruht eine Krone, aus welcher drei blaue Straussenfedernhervorgehen. Die Helmdecken sind rechts roth und silbern, linksblau und silbern. Abdrücke von Petschaften. Meklenb. Wap-penbuch, XLVIII. 183 u. S. 35. Siebinacher, I. 172: Sächsisch,giebt das Wappen, wie folgt: Schild der Länge nach getheilt: rechtsin Silber zwei pfahlweise gestellte, sechsspeichige, goldene Räder,links in Blau drei schrägrechts in die Höhe gehende, ganz silbernePfeile. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Ilelm, welcher zweischräg auswärts gekehrte Pfauenschweife, jeden von sechs (3, 2, 1)Federn, trägt. Die Helmdecken sind rechts silbern und golden,links blau und silbern. Diese Beschreibung stimmt ganz mit denAngaben derDeclaralion". Das v. Belli sehe Manuscript (s. v. Me-ding) nimmt im Schilde rechts drei schräg in die Höhe gehendePfeile von Silber mit schwarzen Eisen und Widerhaken im blauen,und links ein rothes, halbes Rad im silbernen Felde an. Auf deinrechts mit silbernen und blauen, links mit silbernen und rotlienDecken umgebenen, gekrönten Helme wird wohl nach Allem der-selbe Helmschmuck angenommen, welcher oben angeführt wordenist, doch leiden die Angaben über denselben, wahrscheinlich durchWeglassung einiger, die auf dem Pfeile stehende Krone betreffen-den Worte, an Undeutliclikeit. v. Behr, Rer. Mecklenb., p. 1665. v. Pritzbuer, Index conc., No. 131.- Gaulie, I. S. 24752477. Lexicon over adelige Famil. i Danmark, II. Tab. XXX.No. 242 u. p. 201. v. Meding, III. S. 646 u. 647, beschreibtdas Wappen zunächst nach dem oben erwähnten meklenburgischenManuscripte und dann nach der auf Claus von Peccatel 1616 zuLüneburg herausgekommenen Leichenpredigt, so wie nach Sieb-macher. In der genannten Leichenpredigt sind die Pfeile übereinander schrägrechts und mit dem Eisen aufwärts gekehrt. VomRade, welches ein Kammrad ist, fehlt die rechte Hälfte und diesich zeigende linke Hälfte ist an die Perpendicularlinie des Schildesangeschlossen. Auf dem gewulsteten 1 Lehne stehen vier schräg aus-wärts gekehrte Pfauenfedern, zwischen welchen ein aufgerichteter