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2 (1855)
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Appellationsrath starb, kam mit dein Adelsprädicate. vor. DinNachkommenschaft des Wilhelm Ludwig v. Stieglitz blüht im Her-zogthume Sachsen - Altenburg.

v. Stietencron.

Im blauen Schilde ein silberner Pfahl, welcher rechts voneinem einwärts gekehrten, goldenen Halbmonde mit Gesicht, linksvon drei unter einander stehenden, sechsstrahligen, goldenen Ster-nen beseitet wird. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm,welcher zwischen einem ollenen, von Gold und Silber quer getheil-ten Adlersfluge drei blaue Fahnen an goldenen Stangen trägt, vonwelchen eine rechts, zwei links wehen. Die beiden äusseren sindmit einem goldenen Sterne, die mittlere mit dem Halbmonde derrechten Schildesseite belegt. Die Helmdecken sind blau und sil-bern. Abdrücke von Petschaften. Wappenb. d. Kgr. Hanno-ver, E. 3, mit rothgoldenen Helmdecken und unter dem Schildemit einem fliegenden Hände, auf welchem die Devise: Gott hilftdem Guten, steht. v. Ilellbach, II. S. 534 u. 535. Freili. v.d. Knesebeck, S. 273.

Hannover. Johann Ernst Stiete wurde vom Könige Carl XII.von Schweden, 10. März 1709, mit dem Prädicate: v. Stietencron,in den schwedischen Adelstand erhoben. Derselbe wurde 1712 k.dänischer Forst- und Jägermeister in Delmenhorst und später han-noverscher Drost zu Nienover. Die Familie gehört jetzt im Kö-nigreiche Hannover zu dem ritterschaftlichen Adel der calenberg-göttingen-grubenhagenschen Landschaft. v. Hellbach (a. a. 0.)leitet, nach erhaltenen Familiennachrichten, das Geschlecht von demalten meklenhurgischen Adelsgeschlechte v. Stiten, Stilten, auchStyten ab, welches den Namen von den demselben früher zuste-.henden meklenhurgischen Gütern Gross- und Klein-Stieten führte.Die Familie war zu Wismar und seit 1380 zu Lübeck sesshaft, womehrere Glieder zu den ersten Magistratsstellen gelangten. Nico-laus v. St., welcher 1428 in die 1379 gestiftete adelige Zirkelge-sellschaft zu Lübeck aufgenommen wurde, war später Bürgermeisterzu Lübeck. Eine in Holstein begüterte Linie der Familie erlosch1692. Ein Zweig der'Wismarschen Linie kam nach Erfurt, undein Sprosse desselben trat in kün. schwedische Dienste und stieg