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und golden. — Abdrücke von Petschaften. — Meklenb. Wappenb.,XLVIII. 181 u. S. 35. — Siebmacher, IV. 165. 9. — v. Meding,I. S. 584 ii. 585, beschreibt das Wappen nach Nachrichten ausder Familie und nach einer Abschrift des Adelsbriefes. Die auf-steigenden Spitzen sind in letzterem: Pyramiden oder Spückell(Spickel) genannt, und der Verfasser giebl an, dass der Ausdruck:Spickel hier so zu verstehen sei, dass er eine hervorgehende Spitzebedeute. Ueber den Spickein steht nach dein Adelsbriefe „fiirwertsein weisser Mohn-Schein." Der auf dem Helme aus der beschrie-benen Wolke aufwachsende, in der Hand den erwähnten Stern hal-tende Arm wird im Adelsbriefe als rechter Manns-Arm bis über denEllbogen mit gelb oder goldfarbenem Ermel und weiss oder silber-farbenem „Handtätzel" aufgeführt. -— Zedier, XXXIX. S. 1966. —v. llellbach, H. S. 528. — Freih. v. d. Knesebeck, S. 272 u. 273.
Hannover, Meklenb urg. Die Gebrüder Jobann (Hans)Stern, Bürgermeister zu Lüneburg, und Heinrich Stern, Sülfmej-ster daselbst, wurden vom Kaiser Ferdinand III., 11. Dec. 1645,in den Adelstand erhoben. — Dieselben stammten aus einem an-gesehenen, in der Stadt Lüneburg ansässigen Geschlechte, aus wel-chem mehrere Glieder als Buchdrucker sehr bekannt gewordensind. Später wurde die Familie in Meilenburg begütert. — Wennder von v. Meding nach dem Manuscripte abgegangener meklen-burgischer Familien angeführte Gobelinus de Sterne, welcher 1427Rathsherr zu Wismar war und dessen Wappen in dem genanntenManuscripte ganz so, wie oben nach dem Adelsbriefe angegeben,beschrieben wird, wirklich zu der hier in Rede siebenden Familiegehörte, so muss dieselbe schon früher in Meklenburg vorgekom-men und der erwähnte Adelsbrief nicht ein Adelsdiplom, sondernein Bestätigungsdiplom des der Familie schon früher zugestandenenAdels gewesen sein.
v. Sternbach, Freiherren.
Schild geviert mit Mittelschilde: Im gekrönten, schwarzenMitlelschilde ein wellenförmig gezogener, schrägrechter, silbernerBalken, welcher oben und unten von einem sechsstrabligen, golde-nen Sterne begleitet ist. 1 und 4 in Roth eine freistehende, sil-berne, schwarz ausgefugte Mauer von vier Schichten, oben mit drei