Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
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409
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tischen Ursprunges sein, aus Schottland sich nach Preussen ge-wendet und schon früher den Adel geführt hahen. Nach einerFamiliensage hat ein Spakling schon unter Richard Löwenherz ge-fochten und wegen seiner Tapferkeit den Adel und das beschriebeneWappen erhalten. Sehr richtig sagt Rorst, dass aus Letzterem siclisymbolisch ein Sieg des Christenthums über den Unglauben deutenlasse. Die Familie hat sich in Preussen verbreitet, ist aber imNeuen Preuss. Adelslexicon nicht angegeben.

v. Spilcker.

Schild geviert: 1 und 4 in Silber auf grünem Rasen einschwarzer Dock, welcher an einem Tannenbaume von natürlicherFarbe emporspringt; 2 und 3 in Blau ein goldener, ganzer Spar-ren. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, aus welchemrechts gekehrt ein schwarzer Bock aufwächst. Die Helmdeckensind rechts schwarz und silbern, links blau und golden. Ab-drücke von Petschaften. Wappenh. d. Kgr. Hannover, D. 11 u.S. 13. Freih. v. d. Knesebeck, S. 267. v

Hannover. Johann Heinrich Spilcker, kurbraunschw.-Iiineb.Justizrath, und Moritz Eberhard Spilcker, Amtsvogt, wurden vomKaiser Carl VI., im Jahre 1712, nebst ihrer ehelichen Nachkommen-schaft mit der Freiheit, sich von den Gütern zu nennen und zuschreiben, in den Reicbsadelstand erhoben. Die Erhebung der-selben wurde 21. Oct. 1730 in Hannover amtlich bekannt gemacht.

v. Staader, Freiherren.

Schild gevjert mit Mittelschilde. Im silbernen Mittelschilde einrechts gekehrter, gekrönter, blauer Löwe. 1 und 4 in Gold eingolden gekrönter und bewehrter, schwarzer Doppeladler, welcherauf der Brust, so wie auf jedem Flügel mit einem sechsstrahligen,goldenen Sterne belegt ist. 2 von Blau und Silber der Länge nachgetheilt mit einem rothen, schrägrechten Balken, welcher mit dreiunter einander stehenden, silbernen Muscheln, das Scldoss oben,belegt ist, und 3 von Silber und Blau der Länge nach getheilt mit