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Sachsen. Christian Heinrich und Christian August GebrüderSchüssler wurden vom Kaiser Joseph II., laut Diploms d. d. Wien,24. Febr. 1787, in den Reichsadelstand erhoben, und diese Erhe-llung in Kur-Sachsen, 15. Oct. 1787, amtlich kekaunt gemacht. —So viel bekannt, ist die Familie in letzter Zeit in Sachsen nichtmehr vorgekommen.
v. Schütz■Pflumraern, Freiherren.
Schild gevicrt mit Schildeshaupte. Im grünen Schildeshaupteein scchsstraldiger, silberner Stern, welcher rechts und links voneiner silbernen Lilie beseitet wird. 1 und 4 in Silber drei schräg-rechls gelegte, rothe Pfeile, von welchen der mittlere die Spitzenach unten kehrt, während die Spitzen der beiden äusseren nachoben gerichtet sind; 2 und 3 in Roth das nach der Milte desSchildes sehende Brustbild eines grün gekleideten Mannes mit sil-bernem Kragen und mit einer grünen, silbern aufgeschlagenenMütze, deren spitziger Zipfel nach aussen umhängt. Auf demSchilde steht eine siebenperlige Freiherrenkrone, auf welcher sichzwei gekrönte Helme erheben. Aus dem rechten Helme wächsteinwärtsspringend ein Centaur auf, dessen männlicher Obertheilganz dem Brusthilde im 2. und 3. Felde gleicht. Derselbe hält inden Händen einen rothen, gespannten Bogen mit einem nach ein-wärts und oben gerichteten, rothen Pfeile und trägt um den Leiheine nach rechts fliegende, silberne Binde. Aus dem linken Helmedagegen wächst einwärtssehend ein goldener, doppelt geschweifterLöwe auf, welcher mit beiden Vorderpranken eine silberne Liliehält. Die Helmdecken sind rechts rotli und silbern, links grünund silbern. —■ Wappenb. d. Kgr. Württemh., S. 36 u. No. 126.— Das Adelsh. d. Kgr. Württemh., S. 324, setzt das Brustbild indas 1. und 4. und die Pfeile in das 2. und 3. Feld und tingirtdie Leibbinde des Centaurs roth.
Württemberg. Johann Heinrich v. Schütz-Pflummern, kais.Rath, herz, württemh. Conferenzminister, adel. Geh. Rath, Comitial-Gesandter und Obervogt der Städte und Aemter Blaubeuren etc.,wurde vom Kaiser Carl VI., 3. März 1719, in den Reichsfreiherren-stand erhoben. — Alte, fränkische Adelsfamilie, welche in der Wet-terau Güter zu Eychen und Dörnigheim und im fränkischen Canton