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silbern. — Abdrücke von alteren Petschaften theilen den Schildebenfalls quer, der aufwachsende Mann ist ein geharnischter Ritter,die drei silbernen Stengel stehen neben einander, und die Stämmeauf dem Helme, welche dünn sind, erscheinen auf jeder Seite vier-mal geastet. — N. Preuss. Adelslexicon, V. S. 405 (ohne Angabedes Wappens).
Preussen. Meklenburg - schwerinische Adelsfamilie, derenStammgut der Rittersitz Molin im Amte Goldberg des HerzogthuuisGüstrow ist. Glieder der noch in Meklenburg begüterten Familiehaben mehrfach in künigl. preussischen Militairdiensten gestanden,und namentlich hat Friedrich v. Schuckmann, k. preuss. Staatsmi-nister, gest. 18. April 1834, die Familie zu hohem Ansehen ge-bracht. Derselbe wurde vom Könige Friedrich Wilhelm III. vonPreussen, 41. Jan. 1834, in den Freiherrenstand erhoben. Unterseiner Leitung wurde, da derselbe 1810 als Geh. Staatsrath undChef der Abtheilung für Handel und Gewerbe, so wie für den Cul-tus und den öffentlichen Unterricht im Ministerium des Innern an-gestellt worden war, unter anderen Instituten nicht nur die neueUniversität zu Berlin vollständig, sondern auch die zu Breslau,unter Vereinigung mit der Frankfurter neu organisirt und dotirt.1817 wurde demselben das Berg- und Hüttenwesen zügetheilt. DerMinister v. S., früher Kammerpräsident in Bayreuth und Anspach,hatte sich, als diese Provinzen in andere Hände gelangten, in Schle-sien angekauft, kam 1810 als Deputirter der schlesischcn Ständenach Berlin und trat dann in kün. preussische Dienste.
v. Schüssler.
Schild quer getheilt: oben in Gold ein nach der rechten Seileaufwachsendes, schwarzes Ross; unten in Blau zwei unter einanderstehende, gestürzte, goldene Sparren, von welchen der untere bisan den unteren Schildesrand reicht. Auf dem Schilde steht eingekrönter Helm, welcher das aufwachsende Ross der oberen Schil-deshälfte zwischen zwei von Blau und Gold, mit gewechselten Kar-ben, quer gelbeilten Büfl'elshörnern trägt. Die Helmdecken sindrechts schwarz und golden, links blau und golden. — Abdrückevon Petschaften. — Tyroff, I. 244. — Suppl. zu Siebin. Wappen-buch, XI. 26.