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v. Schell-Bauschlott, Freiherren.
Schild geviert mit Mittelschilde. Im schwarzen Mittelschildedrei (2 und 1) emporgekehrte, goldene Schellen. 1 und 4 in Illauein schrägrechter, silberner Balken, und 2 und 3 im Roth ein ein-wärts gekehrter, goldener Greif. Auf dem Schilde steht eine fiinf-perlige, freiherrliche Krone, auf welcher sich zwei gekrönte Helmeerheben. Aus dem rechten Helme wächst vor- und einwärtssehendein Mann empor, in einem rothen Rocke mit goldenen Aufschlägen,vorn mit sieben goldenen Knöpfen und goldenem Leibgttrtel undmit einer golden aufgeschlagenen, schwarzen Mütze, deren mit gol-dener Quaste besetzter Zipfel nach rechts und unten herabhängt.Derselbe hält mit der Linken eine goldene Schelle, wie die im Mit-telschilde, empor und stemmt die Rechte in die Seite. Auf demlinken Helme steht der Greif des 2. und 3. Feldes. Die Deckendes rechten Helmes sind schwarz und golden, die des linken rothund golden, und den Schild halten zwei auswärtssehende, goldeneGreife. — Abdrücke von Petschaften. — Gen. Taschenb. d. freih.Häuser, 1853. S. 397 u. 398, und 1855. S. 525. — Hyrtl, II. S.153—156.
Oesterreich. Carl Ludwig Ritter v. Schell-Bauschlott, kur-pfälz. Kammerpräsident, erhielt vom Kaiser Carl VI., laut Diplomsd. d. Wien, 12. Mai 1731, den Reichsfreiherrenstand. Derselbestammte aus einer westphälischen Adelsfamilie'; aus welcher in derersten Hälfte des 16. Jahrhunderts in Folge der Religionsspaltungenein Zweig nach dem Elsass und der Schweiz und im 17. Jahrhun-derte in das Württembergische kam, wo derselbe die Güter Bau-schlott etc. in Schwaben erwarb, in der Person des Johann Philippv. Schell vom Kaiser Leopold I., 8. Juni 1695, mit dem Prädicate:v. Bauschlott, in den Reichsritterstand versetzt wurde und 1714Aufnahme in die unmittelbare freie schwäbische Reichsritterschaftdes Canton Kocher erlangte. Von dem oben genannten FreiherrnCarl Ludwig stammte durch die Freiherren Friedrich und CarlLactanz im dritten Gliede aus der Ehe des Letzteren mit ThereseNeil v. Nellenburg das jetzige Haupt der Familie: Alexander Frei-herr v. Schell-Bauschlott, geb. 1781, k. k. Kämmerer und General-Major in d. A., aus dessen Ehe mit Josepha Freiin v. Hackelberg-Landau, gest. 1830, zwei Sühne, die Freiherren Rudolph, geh. 1827,k. k. Ober-Lieutenant, und Eugen, geb. 1829, entsprossen sind.Nächstdem leben vom Halbbruder des Freih. Alexander, dem Freih.