377
Calenbergischen zustehe, und biographische Angaben über GerhardDavid v. S. führen an, dass dem Vater desselben in Folge einesProcesses der Besitz des Gutes Bordenau zuerkannt worden sei.
v. Scheben auf Cronfeld, Freiherren.
Schild geviert mit Mittelschilde. Im gekrönten, goldenen Miltel-schiltle ein rother Querbalken, welcher oben von zwei neben ein-ander stehenden, grünen Kleeblättern, unten aber von einem solchenBlatte begleitet wird. 1 und 4 in Blau eine goldene Krone, durchwelche im Andreaskreuze zwei mit den Spitzen nach oben gekehrte,silberne Pfeile gesteckt sind; 2 und 3 in Gold ein einwärtssehen-der, schwarzer Adler. Auf dem Schilde steht eine fünfperlige Frei-herrenkrone, auf welcher sich zwei gekrönte Helme erheben. Derrechte Helm trägt zwischen einem offenen, goldenen Adlersfluge,dessen Fliigel mit drei grünen Querbalken belegt sind, fünf Straus-senfedern in zwei Beihcn, von welchen die drei oberen blau, gol-den, blau, die goldene - oben mit einem grünen Kleeblatte belegt,die beiden unteren aber golden sind. Auf dem linken Helme stehtder Adler des 2. und 3. Feldes. Die Helmdecken sind rechts grünund golden, links schwarz und golden, und den Schild halten zweieinwärtssehende, schwarze Adler. — Wappenb. d. Kgr. Bayern, IV.1. — v. Wülckern, 4. Abth. — v. Hefner, II. 58 u. S. 55 (stelltdie Federn auf dem rechten Helme neben einander). — Megerlev. Miihlfeld, Ergzgsbd., S. 201 u. 202. — Suppl. zu Siebte. Wap-penbuch, IX. 6 (die Ueberschrift des Wappens ist mit dem derFreiherren v. Buffini verwechselt worden. Auf dem Schilde stehteine ncunperlige Krone, und die Federn auf dem rechten Helmeerscheinen neben einander und sind golden, blau, silbern, blau,golden. Die am höchsten stehende mittlere, silberne ist mit demgrünen Kleeblatte belegt). — v. Lang, Nachtr., S. 64. — v. Hell-bach, I. S. 383.
Bayern. Franz v. Scheben, kurmainz. Geh. Rath, wurdevom Kaiser Joseph II., 26. Febr. 1768, in den Freiherrenstanderhoben. Der Vater desselben, der kurmainz. Geh. Rath und Hof-Kammer- Director (nach Anderen Hof-Kammerrath) Johann Peterv. Scheben, hatte vom Kaiser Carl VI. den Reichsritterstand mitdem Prädicate: Edler v. Cronfeld, erhalten, v. Lang fand in die