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v. Rassler, Freiherren.
Schild geviert mit Mittelschildc. Im rotlien Mittelschilde einlinks gekehrtes, silbernes L. J und 4 in Roth ein ganzer, golde-ner Sparren, dessen Spitze mit einer rotlien Lilie belegt ist; 2 und3 in Gold auf einem griinen Dreihügel ein dürrer Strauch. Aufdem Schilde stehen zwei gekrönte Helme. Der rechte tragt einendie Sachsen einwärtskehrenden, rothen Adlersflügel, welcher mitdem Sparren und der Lilie des 1. und 4. Feldes belegt ist, undaus dem linken Helme wächst ein- und vorwärtssehend ein Mannin blossem Kopfe auf. Die Kleidung desselben ist rechts golden,links schwarz mit Aufschlägen und Kragen von gewechselten Far-ben , und der Gürtel isL golden. In der Rechten hält der Manneine von Gold und Schwarz quer gctheilte und mit Quasten vongewechselten Farben besetzte, nach ein- und unterwärts fliegendeFahne, in der Linken aber einen nach oben gerichteten dürrenStrauch. Die Helmdecken sind rechts roth und golden, linksschwarz und golden. — Wappenb. d. Kgr. Wiirltemb., S. 36 u. No.|24. — Das Adelsb. d. Kgr. Würtlemb., S. 300, tingirt das L imMittelschilde golden, giebt den Strauch als Dornenstrauch, kleidetden Mann in Gold und Blau und nimmt diese beiden Farben auchin Bezug auf die Fahne und auf die Helmdecken der linken Seitean. ■— Tvroff, I. 87 (wie oben beschrieben). — Geneal. Taschenb,der freiherrl. Häuser, 1853. S. 342 (das L golden, die Fahne vonSchwarz und Gold senkrecht getheilt), und. 1854. S. 398 u. 399.
Württemberg, Baden. Jacob Christoph Rassler v. Krecn-ried, k. k. ober- und vorder-österr. Regierungsrath und Minister-resident am kurbayer. Ilofe, erhielt vom Kaiser Leopold I., lt. Dipl.d. d. Linz, 2. April 1681, den erbländisch-österreichischen, nachAnderen den Reichsfreiherrenstand und zwar mit der Bewilligung,statt des Prädicats: v. Krcenried, das Prädicat: v. Gamerschwangvoii der, dem Erhobenen zustehenden, zur schwäbischen Reichs-rillerschaft gehörigen Herrschaft dieses Namens (im jetzigen Donau-kreise des Königreichs Bayern) annehmen zu dürfen. Dem Vaterdesselben, Jacob Christoph Rassler, welcher im MarkgrafentimmeBaden das Gut Kreenried besass und als Rechtsgelehrter sehr an-gesehen war, hatte Kaiser Ferdinand III., 5. Febr. 1655, den Reichs-adei mit dem Prädicate: v. Kreenfeld, ertheilt. — Vom FreiherrnJacob Christoph (s. oben) stammte im dritten Gliedc Freiherr Hein-rich, aus dessen erster Ehe mit Franziska Gräfin Schenk v. Stauf-