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mit acht rothen Hahnenfedern besteckt ist, von welchen vier sichrechts und vier links kehren und die beiden oberen kleiner, alsdie anderen sind. Die Helmdecken sind rotb und silbern. — Ab-drücke von Petschaften. — Tyroff, II. 100. — Hartknoch, Altes u.Neues Preussen (1684), S. 450. —- G'auhe, II. S. 835 u. 830. —Zedier, XXV. S. 2201. — v. Hellbach, II. S. 193. — N. Preuss.Adelslexicon, V. S. 352.
Preussen. Altes, angesehenes, seit 1434 näher bekanntesAdelsgeschlecht, in welchem Jahre Johann v. Ostau sich in Preus-sen niedergelassen haben soll. Einige nehmen an, dass das Ge-schlecht ursprünglich ein pommersches sei und vermuthen eineAbstammung von der Familie v. d. Osten, doch fehlen sichereNachrichten, auch wird diese Vermuthung durch das Wappen nichtbestätigt. — Mehrere Glieder der Familie v. Ostau sind in frühererZeit in Preussen zu hohen Staatswürden gelangt.
V. Osterberg, Freiherren.
Schild geviert mit Mittelschilde. Im silbernen Mittelschilde eineingebogener, rother Sparren, welcher von drei (oben 2, unten 1)Granatäpfeln mit grünen Stielen und zwei grünen Blättern, beglei-tet wird. 1 und 4 in Gold ein aufrecht stehender, einwärtssehen-der, schwarzer Bär mit silbernem Halsbande und auswärts gekehr-tem Ringe, und 2 und 3 in Blau ein einwärts gekehrter, doppeltgeschweifter, rother Lowe. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönteHelme. Aus dem rechten Helme wächst einwärtssehend der Löwedes 2. und 3. Feldes und aus dem linken der Bär des 1. und4. Feldes auf. Die Decken des rechten und linken Helmes sindblau und golden. — Wappenb. d. Kgr. Bayern, III. 70. — v. Hei-ner, II. 49 u. S. 49. — Supplem. zu Siebm. Wappenb., IX. 5:Freih. v. Osterberg, ehemals Mayer v. Toffingen (die Abbildung ohneTincturen ist schlecht, statt der Granatäpfel stehen im MittelschildeKugeln, und die Bären sehen wie Hasen aus). — v. Lang, S. 193.
Bayern. Johann Michael Adam v. Osterberg wurde vomKaiser Carl V., 2. März 1712, mit seiner Schwester, Johanna Ma-ria v. Osterberg, in den Freiherren stand erhoben. Derselbe war derSohn des aus einer ursprünglich österreichischen Familie stammen-den ritterschaftlichen Syndicus v. Osterberg. Später, 1739, wurde