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2 (1855)
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Calenbergischen Landschaft. Glieder derselben standen und stehenin der kün. hannoverschen Armee.

y. Oliva.

Im silbernen Schilde drei schräglinke, rothe Balken. Auf demSchilde steht ein gekrönter Helm, welcher eine rechts gekehrte,weisse Taube trägt, die im Schnabel einen Oelzweig mit sechs grü-nen Blättern hält. Die Hehndecken sind roth und silbern.Wappenb. d. Preuss. Rheinprovinz, I. XC. 180 u. S. 85. IN.Preuss. Adelslexicon, V. S. 348 (ohne Angabe des Wappens).

Preusscn. Bheinländische Adelsfamilie, welche den Reichs-adel vom Kaiser Franz I., 11. Oct. 1745, erhalten hat. Dieselbeist der Adelsmatrikel der preussischen Rheinprovinz unter No. 20einverleibt und gehört zunächst Aachen an. Die in Rede ste-hende Familie ist von der Familie Oliva v. Plumenberg (Adelstandvom Jahre 1768) und v. Oliva und Cläres (Supplem. zu Siebm.Wappenb., VIII. 22) zu unterscheiden.

v. Ompteda, auch Freiherren.

Im silbernen Schilde ein goldener, zweiköpfiger Adler, ansdessen Flügeln, und zwar aus der Mitte der Sachsen derselben,neben dem Ilalse rechts, wie links, ein langer Kleestengel mit ei-nem dreiblätterigen Blatte von natürlicher Farbe aufsteigt. Aufdem Schilde steht ein Helm, welcher zwischen einem offenen, gol-denen Adlersfluge einen Kleestengel, wie die im Schilde, trägt. DieHeliudecken sind golden und silbern. Abdrücke von Petschaften. Wappenb. d. Kgr. Hannover, C. 28 u. S. 11, mit zwei einwärts-sehenden, goldenen Adlern als Schildhaltern und mit der Devise:Aquilae Nesciunt Muscas. Siebmacher, III. 142: Omtheda (dasKleeblatt an den Sachsen der Adlersflügel fehlt). v. Meiling, 1.S. 421, zunächst, wie das Wappen im Damenstifte zu Bassum inder oberen Grafschaft Hoya aufgeschworen ist, so wie nach ScheeleDucat. Lüneburg. Tabula (die Flügel des doppelten Adlers sind un-ten an den Sachsen jeder mit einem grünen Kleeblatte am langen