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2 (1855)
Entstehung
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sich zwei gekrönte Helme erheben. Der rechte Hehn tr.'igt denKopf und Hals eines einwärtssehenden, gekrönten, schwarzen Ad-lers, welcher im goldenen Schnabel ein goldenes Kleeblatt hält,und der linke drei neben einander stehende Pfauenfedern. DieDecken beider'dieline sind blau und golden, den Schild halten zweiauswärtssehende, oben goldene, unten blaue Löwen, und die Deviseist: Ne Vois Qu' Honneur. Abdrücke von Petschaften. Wtlrt-temb. Wappenb., S. 38 u. No. 137. Adelsb. d. Kgr. Wilrttemb.,S. 445 u. 446 (sagt: das Wappen bildet einen goldenen Schild,den ein mit goldenem Schieber versehener und mit drei goldenenKleeblättern umsäter Querbalken durchzieht etc.).

Württemberg. Altes, französisches, ursprünglich der Pro-vinz Franche Comic angehörendes Adelsgeschlechl, welches mehrereBesitzungen inne hatte und aus welchem viele Sprossen in Frank-reich hohe Staats- und Militairwürden bekleideten. Nach Aufhebungdes Edicts von Nantes, 1685, begab sich die Familie, ihrer Güterund Stellen verlustig, nach Württemberg, wo dieselbe das Ansehenbald wieder erlangt hat, welches durch den Drang der Umständeim Vaterlande verloren gegangen war. Die jetzigen Familien-giieder sind Nachkommen des herzogl. württemb. Generals v. M.,welchen Herzog Friedrich II. zu Württemberg, der nachmalige Kö-nig Friedrich, mit besonderer Liebe umfasste. Von demselbenstammten die Söhne Paul Freiherr v. M., Präsident des k. württ.Geh. Raths, und Wilhelm Freiherr v. M., k. württ. Oberst-Lieute-nant (1844) und erster Adjutant des Königs, welche den Manns-stamm der Familie fortgesetzt haben.

v. u. zu Mayenberg, Freiherren.

Schild geviert mit Mittelschilde. Im silbernen Mittelschildeein golden gekrönter und bewehrter, schwarzer Doppeladler. 1 inRoth ein einwärts gekehrter, gekrönter, doppelt geschweifter, gol-dener Löwe; 2 in Silber ein schrägrechter, mit drei silbernen Mu-scheln belegter, rolher Balken; 3 in Silber zwei schräglinke, blaueRaiken, und 4 in Gold ein rechtssehender, golden gekrönter undbewehrter^ .schwarzer Adler. Auf dem Schilde steht eine fünfper-lige, freiherrliehe Krone, auf welcher sich drei gekrönte Helme- er-beben. Der mittlere Helm trägt, den Doppeladler des Mittelschildes,

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