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sehen Ritterschaft des Cantons Craichgau. — Um die Milte des16. Jahrhunderts schied sich durch zwei Brüder, Wilhelm undBechtold, die Familie in die noch blühenden zwei Hauptlinien, dieschwäbische und preussische. Bechtold, Ritter des deutschen Or-dens, kam in die östlichen Länder, und der Enkel desselben, Bert-hold, erhielt von dem genannten Orden mehrere Belehnungen,welche, durch spätere Erwerbungen vermehrt, noch jetzt, der Fa-milie zustehen. Die schwäbische Hauptlinie erlosch im Urstammeschon im dritten Gliede, wurde aber von Gliedern der preussischenLinie, welche sich das Erhfolgerecht in die Stammgitter vorbehal-ten hatte, als schwäbische Linie wieder fortgesetzt. Beide Haupt-linien ergaben später mehrere Speciallinien, von welchen die inBayern blühende, welche auch die katholische heisst, von derschwäbischen Linie ausging. Die schwäbische Stammlinie selbst,die evangelische, schied sich in die Linien des oberen und desunteren Schlosses, von welchen letztere, beerbt von ersterer, 1835erloschen ist. Die Glieder der noch blühenden Linie besitzen imKönigreiche Württemberg das RiLtergul Massenbach im OberamteBrakenheim in ungetheilter Gemeinschaft, und das Adelsb. d. Kgr.Württemberg fa. a. 0.) hat sich bis 1844 über die genealogischenVerhältnisse dieser Linie möglichst verbreitet. — Von der bayeri-schen Linie hat v. Lang (a. a. 0.) die in die Adelsmatrikel einge-tragenen Glieder und unter diesen den k. bayer. General-Major äla suite und Hofmarschall des Herzogs Wilhelm von Bayern, CarlTheodor Freiherrn v. Massenbach-Gemmingen zu Massenbach, auf-geführt. — Die preussische Linie ist, wie schon oben erwähnt, inPreussen reich begütert. — Mehrere Sprossen der Familie sind inkün. württembergischen, kön. bayerischen und kön. preussischenHof-, Staats- und Militärdiensten zu hohen Ebrensfellen gelangt unddas Geschlecht war und ist reich an sehr verdienstvollen Gliedern.
v. Maucler, Freiherren.
Im blauen Schilde ein goldener Schieber, welcher von dreigoldenen Kleeblättern, zwei oben und eins unten, hegleitet wird.(Das Wappenbild stellt einen schwebenden Querbalken vor, durchdessen Mitte ein Keil von unten nach oben geschlagen ist.) Aufdem Schilde steht eine fünfperlige, freiherrliche Krone, auf welcher