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Laufe der Zeit zu bedeutendem Grundbesitz, wie denn auch zuEnde des 16. Jahrhunderts die Salzaschen Güter (Gross-Salza),welche später Hans Wilhelm v. L., kurpfälz. Ober-Jägermeister undCommandern' der Leibgarde, übernahm, in die Hand der Familiegelangten, und Philipp Friedrich v. L. in Schlesien mehrere Be-sitzungen erwarb. Einzelne Sprossen des Geschlechts kamen spä-ter auch nach Dänemark, Russland etc. — In der zweiten Iliilltedes 17. Jahrhunderts gelangten Glieder der Familie in kurbranden-burgische Dienste und in der königl. preussischen Armee sind imvorigen Jahrhunderte, so wie in dem jetzigen mehrere Sühne desGeschlechts bis zu den höchsten Ehrenstellen emporgestiegen. Ebenso haben Familienglieder bis auf die neuere Zeit in Anhalt Hof-würden bekleidet und in künigl. preussischen Militair- und Staats-diensten gestanden.
v. Leonhardi.
Schild geviert: 1 in Blau ein nach der rechten Seite gestell-tes, silbernes Kameel; 2 in Silber ein einwärts gekehrter, nur miteinem von Silber und Roth der Länge nach sechsmal gestreiftenSchurze bekleideter Bogenschütze, welcher in den Händen einengespannten Bogen mit aufgelegtem Pfeile hält; 3 in Silber ein ein-wärts gekehrter Schwarzer mit blau-rolhem Schurze, welcher dieRechte in die Seile setzt und mit der Linken eine Keule abwärts-hält, und 4 in Blau auf wogendem Meere ein einwärtssegelndes,silbernes Schiff mit drei silbernen Masten und mit rother, mit ei-nem silbernen Kreuze bezeichneter Flagge. Auf dem Schilde stehtein gekrönter Helm, auf welchem mit dein EllbogOn ein rechts ge-kehrter, geharnischter Arm ruht, welcher in der Faust ein Schwertmit goldenem Griffe nach oben und einwärts hält. Die Ilelm-decken sind bläu und silbern. — Abdrücke von Petschaften. —Tyroff, I. 210.
Sachsen. Carl August Leonhardi, kursächs. Fahnenjunker,wurde im kursächsischen Reichsvicariate, 1790, in den Adelslanderhoben. Derselbe stieg in kün. sächsischen Militairdiensten zumObersten und Brigadier der Halbbrigade leichter Infanterie, und vonihm stammen drei Söhne, welche in der kün. sächsischen Armeestehen. — Die hier in Rede stehende Familie ist nicht, wie im