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ahren bewunderter Kranz. Jeder Büschel besteht aus drei Waizen-ähren von natürlicher Farbe und dieselben sind in das Sechseckgestellt [drei, wie angegeben, nach oben und drei nach unten].Aus dem golden gekrönten Helme erhebt sich ein dergleichen rotherKranz, oben mit einer kleinen Eröffnung, welcher auf jeder Seitemit drei dergleichen Waizenähren-Büscheln bewunden ist. DieHelmdecken sind roth und silbern). — v. Meding, III. S. 382 u.383 (nach den gesannnten bisher genannten Schriftstellern). —Tyroff, I. 125 (der Schild silbern., der Ivranz im Schilde vicrzehn-mal von Silber und Roth nicht ganz gleichmässig gewunden, diesechs goldenen AehrenbUschel, drei nach oben, drei nach unten,sind als Aehreii kaum zu erkennen. Auf dem gekrönten Helmestehen zwei deutliche Hälften eines Kranzes, die eine rechts, dieandere links, und jede ist von Silber und Roth siebenmal gewun-den. Die Helmdecken sind roth und golden). — Gauhe, I. S. 1169u. 1170. — V. Sinceri, Iiistor. u. Geneal. derer v. Lattorff. Goslar,1749 und zweite Ausg. 1760. — Freih. v. Krohne, II. S. 227—230 u. S. 437. — v. Ilellbach, II. S. 16. — N. Preuss. Adelslex.,III. S. 205 u. 206 (beschreibt das Wappen folgendermassen: imsilbenien Schilde ein dreimal roth und dreimal golden wcchsels-weise gebundener Waizenkranz, woran sechs Bündel bangen, jedervon drei Waizenähren. Auf dem Helme ist derselbe Kranz, nuroben mit einer Oeffnung vorgestellt. Die Helmdecken sind rothund golden).
Anhalt, Preussen. Altes, anhaltsches Adelsgeschlecht, auswelchem Otto de Lattorp schon 1182 als Zeuge in einer das Klo-ster Nienburg betreffenden Urkunde vorkommt. — In Urkundendes 14. Jahrhunderts findet sich der Name des Geschlechts mehr-fach, so erscheint Gonradus Lattorp 1378, Heinrich Lattorp undCuno Latorp 1380, und ein anderer Cuno Latorp 1396. — Georgv.L. war 1439 anhaltscher Rath, Hans v. L. 1494 Ämtshauptmännzu Giebichenstein, Hans v.L. 1511 Dompropst zu Magdeburg, undJoachim v. L. um 1520 Dompropst zu Havelberg. Letzterer standbei Georg Fürsten zu Anhalt in solchem Ansehen, dass ihn der-selbe zum Executor seines Testaments ernannte. — Die.ordentlicheStammreibe der Familie beginnt nach Beckmann und Val. Königin der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts mit Matthias (I.) v. L.,Herrn auf Klinicke. Die Nachkommenschaft desselben, in welcherder Vorname Matthias, der in der Familie für einen besonders glück-lieben galt, oft wiederkehrt, breitete sich weit aus und kam im
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