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2 (1855)
Entstehung
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nämlich dieselbe in Schweden (s. unten) das Wappen, wie folgt,verändert: Schild quer getheilt: oben in Blau drei grüne, nebeneinander stehende, feuerspeiende Berge; unten der Länge nach ge-theilt: rechts von Gold und Blau in fünf Reiben, jede zu vier Fel-dern, geschacht, links in Roth eine an der Theilungslinie angeschlos-sene, halbe, silberne Lilie. Aus dem mit einem von Gold und Rlaugewundenen Wulste bedeckten Helme sprang nach rechts ein Hirschmit achtendigem Geweihe auf, welcher schrägrechts mit einem Pfeiledurch den Hals geschossen war. Schild und Helm umgab ein Wap-pentnantel, welcher rechts roth und silbern, links blau und goldenwar. Svea Rikes Wapnbok, Tab. 17 No. 9. Brüggemann,S. 152. v. Hellbach, I. S. 643, sagt nur: v. Keffenbrink. Einpommerisches Geschlecht. N. Preuss. Adelslexicon, III. S. 89 u.90, und V. S. 267.

Preussen, Meklenburg. Altes, nach Einigen pommer-sclies, nach Anderen westphälisches Adelsgeschlecht, welches früherseinen Wohnsitz im Hochslifte Münster an der ostfriesischen Grenzehatte und in dieser Gegend die Güter Keffenbrinck und Rehn he-sass. Als in Folge .der niederländischen Unruhen in der zweitenHälfte des 16. Jahrhunderts das Heer des Herzogs Alba die deut-schen Grenzen überschritt, verliess Gerhard v. Keffenbrinck die ge-nannten Gitter, welche ganz verwüstet waren, und begab sich, umdem Schicksale zu entgehen, welches den Protestanten bereitet war,nach Schweden. Der Sohn desselben, Johann, erwarb daselbst dasbedeutende Gut Bratalla, und durch zwei Sühne des Letzterenschied sich die Familie in zwei Linien: der älteste Sohn, AxelJohann, gründete die Iveffenbrincksche, und der jüngere, AntonJohann, die Rhenschildsche Linie. Die letztere Linie erhielt 1639,die erstere in der Person des Andreas v. Keffenbrinck (Kewen-hrinck), 19. Oct. 1650, den schwedischen Adelstand, und Andreasv. K. wurde noch in dem letztgenannten Jahre in das Ritterhauszu Stockholm eingeführt. Bei der Aufnahme in den schwedischenAdelstand erhielt Andreas v. K. das oben nach dem SchwedischenWappenbuche beschriebene Wappen. Die Keffenbrincksehe Liniewendete sich später aus Schweden nach Pommern, erwarb Presllinbei Demmin, kam auch zum Besitze der Güter Griebenow, Creulz-mannshagen, Willershusen etc. Martin Heinrich v. K., Herr aufPrestlin, und der Bruder desselben, Julius Friedrich, Chef-Präsidentder pommersehen Regierung zu Stettin, erhielten vom Künige Fried-rich II. von Preussen, 18. Juli 1744, die Anerkennung ihres allen

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