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den nächsten Agnaten, denen v. Kardorff aus dem Hause Wilken-dorf, überlassen hatte. Die Wöpkendorfer Hauptlinie theilte sich nachErwerb der Güter der ausgestorbenen Grantzower Hauptlinie in dieHäuser Grantzow und Pannekovv. Das Haus Granlzow zerfiel dem-nächst in die Linien zu Grantzow und Remlin, das Haus Pannekovvaber in die nicht angesessene Linie Steinhorst und in die LinieBühlendorf, und in diesen vier Linien ist das Geschlecht fortgesetztworden. Der nächste gemeinschaftliche Stammvater der Sprossendieser Linien ist der Hauptmann Christoph Friedrich v. K. aufVVüpkendorf etc. — Zahlreiche Glieder der Familie sind namentlichin kün. dänischen Militair- und Staatsdiensten zu hohem Ansehengelangt und die in Meklenburg verbliebenen Glieder haben demVaterlande treu zu dienen und zu nützen gesucht. — Alles Nähereüber die Familie ergieht die oben angeführte Geschichte derselbenvon G. M. C. Masch, Pastor in Demern. Dieselbe ist, wie derName des Verfassers erwarten lässt, ein — Meisterwerk im vollenSinne des Wortes. Mochten viele Familien sich später einer sol-chen Geschichte zu erfreuen haben und mochten diejenigen, welcheähnliche Arbeiten besorgen wollen, sich dieses Werk zum Musternehmen, mochten aber auch in der Mitte anderer Familien sichMänner finden, wie Friedrich Franz Elisas v. Kardorff, Erbherr aufRemlin, welchen Masch in der Widmung den „Begründer" seinesWerkes nennt! —
v. Kauffberg.
Schild geviert: 1 und 4 in Schwarz ein rechts gekehrter, gol-dener Löwe mit unten getheiltem Schweife; 2 und 3 in Roth sechssilberne, aufgerichtete Spitzen in zwei Reihen, jede zu drei Spitzen.Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte Helme. Der rechte Helmträgt, zwischen einem offenen, schwarzen Adlersfluge eine Spitze,wie die im 2. und 3. Felde, und aus dem linken wächst, zwischenzwei Büffelshörnern, von welchen das rechte von Gold und Schwarz,das linke von Silber und Roth quer getheilt ist, einwärtssehend eingoldener Löwe empor. Die Helmdecken sind rechts schwarz undgolden, links roth und silbern. — Abdrücke von genau gestochenenPetschaften. — v. Meding, III. S. 319, nach einer Zeichnung inFarben an einem Familienkasten. — Siebmacher, III. 95: Die Kauf-.