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Hannover. Alte, ursprünglich aus Flandern stammendeAdelsfamilie, welche urkundlich schon 1320 und 1380 erscheintund aus welcher Hector de Dompierre zuerst mit dem NamenSeigneur de Jonquihres vorkommt. Jacques de Dompierre, Seigneurde Jonquiöres, k. franz. Rittmeister, begab sich 1685, nach Auf-hebung des Edicts von Nantes, mit seiner Familie nach dem Haag.Der Sohn desselben, Jacob de Jonquieres, trat in braunschw.-lüne-burgische Dienste und starb 1729 als hannöv. Oberst-Lieutenant.Von den Nachkommen desselben stammen die in Hannover spätervorgekommenen und jetzt vorkommenden Glieder der Familie. —Der Name des Geschlechts kommt in den neueren Listen der kön.hannoverschen Armee vor.
Kalau v. Hoff (Hoven).
Im goldenen Schilde eiu nach der rechten Seite gekehrter,auf der linken Klaue stehender, gekrönter, schwarzer Adler mitaufgehobenen Flügeln, welcher in der rechten Klaue, so wie imgoldenen Schnabel einen goldenen Ring tragt. Aul dem Schildesteht ein mit einem schwarz-goldenen Wulste bedeckter Hehn, wel-cher den Adler des Schildes mit den Ringen tragt. Die Helm-decken sind schwarz und golden. — Abdrücke von Petschaften,von welchen einige von älteren Petschaften den Adler im Schildeund auf dem Helme links gekehrt zeigen. — v. Ilellbach, I. S. 629:Kalau v. Hoffe. — N. Preuss. Adelslex., III. S. 52, und V. S. 263.— Freih. v. Ledebur, I. S. 406.
Preussen. Fabian Kalau, kurbrandenburg. Rath und Geh.Lehns-Secretair, wurde vom Kurfürsten Friedrich Wilhelm vonBrandenburg, 7. Mai 1663, mit dem Prädicate: v. Hoff (Hoven),in den Adelstand erhoben. Derselbe kommt später als Herr aufGrossnicken, Gorosau und Fünf-Linden, und Ahasverus K. v. II.1727 als Herr auf Seliildeck in Ostpreussen vor. — MehrereSprossen des Geschlechts standen und stehen in der kön. preussi-schen Armee.