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v. John.
Im blauen Schilde ein die Hörner abwärtskebrender, goldenerHalbmond, welcher sowohl ober- als unterhalb von einem sechs-strahligen, goldenen Sterne begleitet ist. Auf dem Schilde stehtein gekrönter Helm, welcher fünf neben einander gestellte, silberneStraussenfedern trägt. Die Ilelmdecken sind blau und golden. —Angaben aus dem Adelsdiplome. — Tyroff, I. 204.
Sachsen. D. Christoph John, Leibarzt des Fürsten Czarto-ryski in Warschau, wurde im kursächs. Reichsvicariate, 22. Juni1792, in den Reichsadelstand erhoben. Derselbe, geboren zu Leip-zig, hatte daselbst, 1771, die medieinische Doctorwürde erlangt,sich später nach Warschau begeben und war zu hohem Ansehenund Rufe gekommen. Ob derselbe den Stamm fortgepflanzt, istnicht aufzufinden. — v. Hellbach, I. S. 618, hat diesen Vicariats-adelstand nicht gekannt, denn derselbe citirl bei Erwähnung derschlesischen Familie v. John, welche nach Sinapius, IL S. 706,von 1521 bis 1681 vorgekommen ist, die oben angeführte Tyroflf-sche Abbildung. Die schlesische Familie führte wahrscheinlich dasvon Siebmacher, IV. 100, unter den Geadelten gegebene Wappen:im rothen Schilde drei schrägrechte, silberne Balken, welche miteinem goldenen, einen rechts gekehrten, schwarzen Greif zeigendenMittelschilde belegt sind. Der gekrönte Hehn trägt sechs Straussen-federn, schwarz, golden, roth, silbern, golden, schwarz, und dieIlelmdecken sind rechts schwarz und golden, links roth und silbern.
v. Jonquieres.
Im silbernen Schilde ein rother Querbalken, über welchemdrei neben einander gestellte, schwarze Kugeln schweben. Auf demSchilde steht ein gekrönter Helm, aus welchem der Kopf und Halseines rechtssehenden, silbernen Pfaues zwischen einem offenen Ad-lersfluge aufwächst, dessen Flügel ganz wie der Schild getheilt, tin-girt und belegt sind. Die Hehndecken sind roth und silbern. —Abdrücke von Petschaften. — Wappenb. d. Kgr. Hannover, C. 37,mit zwei vor- und einwärtssehenden, mit Laub umkränzten undumgürteten, wilden Männern als Schildhaltern, welche mit der freienRand einen Baumstamm halten. — Freih. v. d. Knesebeck, S. 164.