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2 (1855)
Entstehung
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zes Horn, dessen schwarze Schnur mit sechs Hahnenfedern bestecktist, von weichen die drei rechtswehenden kleiner sind und niedri-ger stehen, als die links gekehrten. v. Wölckern, 1. Abth. S.122 u. 123, nennt die Wappenbilder zwei trompetenförmige, inForm eines Andreaskreuzes gelegte, silberne Haken. Humbracht,Tab. 268. Gauhe, I. S. 931. Zedier, XIV. S. 493. Freili.v. Krohne, II. S. 155. v. Lang, S. 38. v. Hellbach, I. S. 611.

Württemberg. Altes, rheinländisehes Adelsgeschlecht, dessenName, nach Humbracht, schon in der ersten Hälfte des 14. Jahr-hunderts vorkommt, doch beginnt die bekannte ordentliche Slamm-reihe desselben erst am Schlüsse des 15. Jahrhunderts. Als nähe-rer Stammvater der Familie wird von Humbracht Johann GeorgeHartmann J. v. M., kurcüin. Kaminerherr, Stallmeister und General-Adjutant, angegeben, welcher sich 1701 mit einer v. Padberg ver-mählte, den freiherrlichen Character erhielt und das Geschlechtfortpflanzte, v. Lang führt denselben als Geh. Rath und Oberstall-meister bei dem Kurfürsten Joseph Clemens von Cöln aus demHause Bayern auf und giebt an, dass ein Sohn desselben kurbayer.General im 7jährigen Kriege gewesen sei. Von Letzterem stammteWilhelm Peter Carl Friedrich Christian J. v. M., geb. 1747, Herrzu Ezenberg, k. bayer. Kämmerer, fürstl. Thurn- und TaxischerGeh. Rath und Oberslallmeister, welcher vom Kurfürsten Carl Theo-dor von der Pfalz als Reichsverweser, 22. Sept. 1790, in den Gra-fenstand erhoben wurde. Dass derselbe den Stamm fortgepflanzt,ist nicht aufzufinden, doch stammte von dessen Vaters Bruder,Hartmann Friedrich Franz J. v. M., pfalzbayer. General-Lieutenant,ein Sohn, Carl Franz August Maximilian J. v. M., gest. 1786 alsherz, württemb. Kammerherr und Major, von welchem Carl J. v. M.,geb. 1779, k. württemb. General-Major a. L)., entsprossen ist, wel-chem durch königl. Entschliessung vom 25. Mai 1836 die Führungdes Freiherrenprädicats bewilligt wurde.

v. Jetzer, Freiherren.

Schild geviert: 1 und 4 in Gold ein rechts gekehrter, schwar-zer Löwe, welcher in der rechten Vorderpranke ein Schwert nachoben schwingt; 2 und 3 in Roth drei schrä'glinke, silberne Balken.Auf dem Schilde steht eine fünfperlige, freiherrliche Krone, auf