Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
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Stargard ansässig, gelangte 1640 durch den Staats-Capitain Stentzelv. Jasmund nach Dänemark, so wie im Anfange des 18. Jahrhun-derts nach Sachsen, und erwarb 1752 in der Oberlausitz Besitz.Mehrere Sprossen des Geschlechts haben in künigl. preussischenKriegsdiensten gestanden, und 1846 ist die Familie auch in Mek-Bhburg-Schwerin begütert worden. Das in den Suppl. zu Siebm.Wappenb., III. 15. 2, mit dem Namen v. Jasmund gegebene Wap-pen muss, wenn der Name richtig ist, einer anderen gleichnamigen,doch von der hier besprochenen ganz verschiedenen Familie zuge-hören. Im von Gold und Blau quer getheilten Schilde steht einvorwärtssehender, mit Laub um Kopf und Lenden umgiirteter, bär-tiger, wilder Mann, welcher in den Händen einen nach rechts ge-kehrten, gespannten Bogen hält und auf dem Rücken einen mitPfeilen gefüllten Kücher trägt. Aus dem Helme mit einem vonSilber, Both, Silber, Blau, Silber und Roth gewundenen Wulstewächst ein im Ellbogen nach links gekrümmter, geharnischter Armauf, welcher in der Faust ein Schwert nach oben und links schwingt.Die Helmdecken sind blau und golden.

v. Jett (Jett Y. Münzenberg), Freiherren.

Im rolhen Schilde zwei mit den Spitzen nach oben und aus-sen gekehrte, ins Andreaskreuz gelegte, silberne Feuerhaken. Aufdem Schilde steht eine siebenperlige, freiherrliche Krone, auf wel-cher sich ein Helm erhebt. Derselbe trägt ein mit dem Mundstückrechts aufwärts gekehrtes, schwarzes, vorn und hinten, so wiezweimal in der Mitte mit Gold beschlagenes Hifthorn, dessen rotheSchnur nach oben steht und mit sechs schwarzen Hahnenfedern,von welchen drei sich rechts, drei links kehren, besetzt ist. DieHelmdecken sind roth und silbern. Abdrücke von Petschaften. Württemb. Wappenb., S. 31 u. 32 u. No. 106. Adelsb. d,Kgr. Württemb., S. 432 (das Wappenbild wird als silberne Spiessemit Widerhaken gegeben und vom Hörne nur gesagt, dass dasselbeschwarz und mit sechs Reiherfedern besteckt sei). Bei Erhebungder einen Linie in den Grafenstand (s. unten) ist das Wappen,ausser der Grafenkrone, nicht vermehrt worden. Das gräfl. Wappen(ludet sich im Wappenb. d. Kgr. Bayern, I. 55. Der Schild istwie oben beschrieben. Auf dem Helme aber liegt ein ganz schvvar-