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v. Hruby-G-eleny, Freiherren.
Schild durch ein von Gold und Schwarz gesparrtes Kreuz ge-viert, mit Mittelschilde. Im goldenen Mittelschilde der Kopf undHals eines rechtssehenden, schwarzen Hirsches mit achtendigemGeweihe. Jeder der vier Theile des den Schild belegenden Kreu-zes zeigt in Gold zwei schwarze, einwärts gekehrte Sparren, somitsind letztere im oberen Theile unter einander gestürzt und im un-teren aufrecht gestellt, im rechten und linken Theile aber stellendieselben neben einander und mit der Spitze nach einwärts gekehrt.1 und 4 in Blau ein einwärts springender, goldener Löwe, und 2und 3 in Silber ein rolhes Herz. Auf dem Schilde steht einelünfperlige, freiherrliche Krone, auf welcher sich drei gekrönteHelme erheben. Der mittlere Hehn trägt den Kopf und Hals desHirsches im Mittelschilde, der rechte den Löwen des I. u. 4. Fel-des aufwachsend, und der linke einen Pfauenschweif mit fünf Spie-geln. Die Decken sind in der Milte schwarz und golden, rechts blauund golden, links roth und silbern, und den Schild halten zweivorwärtssehende, mit Laub bekränzte und umgürtete, wilde Männer,welche mit der freien Hand eine Keule auf den Boden stemmen.Abdrücke von Petschaften. — Hyrtl, I. S. 19 u. 20. — Geneal.Taschenb. d. freih. Häuser, 1848. S. 186, und 1855. S. 279 u.280. — Megerle v. Mühlfeld, S. 60. — v. Hellbach, I. S. 594.
Oesterreich. Carl Eduard Bitter v. Hruby, k. k. Gesandt-schaftsrath und Geschäftsträger hei der österr.-bayer. Armee (späterk. k. Gesandter und hevolhn. Minister am grossherz. had. Hofe),wurde mit seinem Bruder, Joseph Richard Ritter v. H., k. k. Bitt-meister, später k. k. Oberst-Wachtmeister a. I)., vom Kaiser Franz I.von Oesterreich, laut Diploms d. d. Wien, 24. März 1814, mit demvon altersher hergebrachten Prädicate: v. Löwenherz-Hruby undGeleny, in den erbländisch-österreichischen Freiherrenstand erhoben.— Dieselben stammten aus dem schon im 15. Jahrhunderte be-kannten böhmischen Adelsgeschlechte der v. Löwenherz-Hruby undGeleny, und der Vater Beider, Leopold, hatte vom Kaiser Joseph II.,laut Diploms d. d. Wien, 16. Oct. 1787, eine Erneuerung und Be-stätigung des der Familie zustehenden Adels- und Ritterstandes mitdem Incolate in Böhmen erhalten. — Freiherr Carl Eduard ist ohneNachkommen 1838 gestorben, Freiherr Joseph Richard aber, geb.1776, Herr auf Petschkau und Hranitz in Böhmen, hat in der Ehemit Caroline Freiin v. Wintzingerode den Stamm durch zwei Söhneund drei Töchter fortgepflanzt.