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habe. Auch giebt Pfeffinger an, class vor Zeiten der Familie derfreilierrliche, ja gräfliche Character beigelegt worden sei. — Lude-ringus v. H. soll urkundlich schon 960 vorkommen, doch wird dieordentliche Stammreihe der Familie mit Hermann v. H. um dasJahr 1150 begonnen. Freih. v. d. Knesebeck (a. a. 0.) giebt an,dass das Geschlecht in Urkunden von 1243, 1274 und 1299 er-scheine und zwar mit der allerdings nicht gewöhnlichen Bezeich-nung von: Edlen, welche Bezeichnung im Gegensatze der Ministe-rialen gebraucht zu sein scheine, so dass daraus nicht zu folgernstehe, dass die Familie damals den vierten Heerschild, den derfreien Herren, in Anspruch genommen habe. — Kaiser Ferdinand II.berechtigte, lt. Dipl. v. J. 1622, die Familie, sich Edle v. Ilodenbergnennen und schreiben zu dürfen, und verlieh derselben mehrerePrivilegien. — Die Familie gehört im Königreiche Hannover zudem ritterschaftlichen Adel der lüneburgischen und bremischenLandschaft und zahlreiche Sprossen derselben standen und stehenin der kön. hannöverschen Armee und sind in derselben mehrfachzu hohen Ehrenstellen gelangt.
v. Hövell, auch Freiherren.
Im silbernen Schilde ein schrägrechter, rother Balken, welchermit drei aneinander stehenden, grünen Bergen belegt ist. Auf demSchilde steht ein gekrönter Helm, aus welchem Kopf und Halseines rechtssehenden, rothen Hirsches mit einem zehnendigen, gol-denen Geweihe aufwachsen. Die Helmdecken sind rotli und silbern.— Abdrücke von Petschaften. — Pomrn. Wappenb., II. S. 42 undTab. XV. — Siebmacher, I. 173: v. Hövelt, Sächsisch (schräglinkerBalken und linkssehender Hirsch. Die Berge schweben nebeneinan-der). — v. Steinen, Tab. XXXII. 4. — Freih. v. Krohne, II. S.125. — N. Preuss. Adelslexicon, V. S. 237 u. 238 (giebt ausserdem hierher gehörenden Wappen noch drei andere an, welche hier-her nicht gehören). — Freih. v. Ledebur, I. S. 380.
Preuss eil. Altes, von der freiherrlichen Familie v. Hövel zuunterscheidendes, westphälisches Adelsgeschlecht, welches zu denPatriciern in Dortmund gehörte, im Dortmundschen beträchtlicheBesitzungen hatte, auch das Haus Hüsten im Herzogthume Engernund Westphalen besass. — Im Clevisrhen hatte die Familie lange