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zwar unter Verleihung des oben beschriebenen, von dem im Dip-lome von 1703 bestätigten nur wenig abweichenden Wappens: diegesammten, bisher genannten Ilattorffschen Sprossen sind unstreitigaus einer Familie hervorgegangen. Die 1733 in den Adelstand er-hobene Linie ist fortgepflanzt worden, hat sich in Hannover weilausgebreitet, und der Name des Geschlechts ist auch in diesemJahrhunderte in den Listen der königl. preussischen Armee vorge-kommen. Adolph v. IL, k. preuss. Oberst-Lieutenant a. D., starb1851. — Die Familie gehört jetzt im Königreiche Hannover zudem ritterschafllichen Adel der Göttingen- und Verdenschen Land-schaft, und mehrere Glieder derselben standen und stehen in kön.hannoverschen Militärdiensten.
v. Hayn, Freiherren.
Schild geviert: 1 und 4 golden, und 2 und 3 schwarz ohneBild. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, welcher zwei,von Gold und Schwarz, mit gewechselten Farben, quer getheilteBilfTelshörner trägt. Die Helmdecken sind schwarz und golden. —Abdrücke von Petschaften, von welchen einige die Felder gewechseltund den Helm gewulstet zeigen. — Wappenb. d. Ivgr. Wilrttemb.,No. 96 u. S. 30. — Adelsb. d. Kgr. Württemb., S. 224 u. 225. —Knauth, S. 510 u. 511. — Gauhe, I. S. 798 u. 799. — v. Uech-tritz, dipl. Nachr., V. S. 48—54. — v. Hellbach, 1. S. 523.
Württemberg, Grossherzogthum Sachsen-Weimar. Altes,thüringisch-sächsisches Adelsgeschlecht, welches nach Peccensteinund Knauth mit der Familie v. Hagen, welche sich in früher Zeitnur Hayn genannt und die Haynerburg bei Mühlhausen erbaut habe,eines Stammes sein soll, während Andere dasselbe von dein altenGeschlechte derer v. Brandenstein ableiten. — Friedrich v. Haynkommt 1295 in einer Lehnsurkunde des Augustinerklosters zu Neu-stadt a. d. Orla vor, und ein anderer, Heinrich v. II., war 1310unter den Rathen des Grafen Günther von Schwarzburg. Im Laufeder Zeit breitete sich die Familie in Sachsen in mehreren Linienweit aus, erwarb bedeutenden Grundbesitz und die Sprossen der-selben widmeten sich meist dem Dienste der sächsischen Fürsten-häuser und gelangten mehrfach zu hohen Ehrenstellen. Die inSchlesien vorgekommenen v. Hayn scheinen nach Allem einer an-deren Familie zugehört zu haben. — Durch Territorialveränderun-