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2 (1855)
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Adelsgeschlecht, aus welchem Gotthard G., welcher sich in derAmpfinger Schlacht, 28. Sept. 1322, durch Tapferkeit sehr ausge-zeichnet hatte, vom Kaiser Ludwig dem Bayer eine neue Wappen-verzierung erhielt. v. Lang führt aus der Adelsmatrikel des Kö-nigreichs Bayern die Enkel der oben genannten Freiherren FelixAnton und Johann Franz Balthasar an, und zwar auf Griessenbachund Hanreith die Gehrüder: Stephan Sigmund Freiherr v. G., geb.1761, k. hayer. Ober-Lieutenant a. D., und Stephan Anton de PaulaNicolaus Freiherr v. G., geb. 1763, k. bayer. Appellations-Gerichts-Präsidenten zu Ansbach, und auf Schermau: Stephan Johann Bap-tist Seraphin Joseph Alois Ferdinand Freiherr v. G., geb. 1768.Als Vetter des Letzteren ist angegeben: Carl Ernst Franz Freiherrv. G., geb. 1787, k. hayer. Major ä la suite.

Grimming v. Stahl, Freiherren.

Schild geviert mit Mittelschilde. Im silbernen Milteischilde einschwarzer, mit drei rothen Pfählen belegter Querbalken (Stamm-wappen). 1 und 4 in Gold ein einwärts gebogener, schwarz ge-harnischter Arm, welcher in der Faust, die mit einem weissenHandschuh bekleidet ist, eine eiserne, türkische Pusikan-Keule sohält, dass im 1. Felde der Rücken, im 4. der Teller der Handnach vorne liegt; 2 und 3 von Schwarz und Roth schräglinks ge-theilt und im Schwarzen mit dem Obertheile eines einwärtssehenden,goldenen Greifes, im Rothen aber leer. Auf dem Schilde stehen dreigekrönte Helme. Der mittlere trägt einen offenen, silbernen Adlers-llug, dessen Flügel mit dem Querbalken und den Pfählen des Mit-telschildes belegt sind, der rechte Helm den geharnischten Arm des1. und 4. Feldes mit der Keule, und zwar den Ellbogen einwärtsgekrümmt, und aus dem linken Helme wächst einwärtssehend eingoldener Greif auf. Die Helmdecken sind rechts blau und golden,links schwarz und golden. Wappenb. d. Kgr. Bayern, III. 11. v. Wölckern, 3. Abth. S. 27 u. 28. Die Stammwappen derbeiden unten angeführten Linien des Geschlechts, aus welchenWappen das freiherrliche zusammengesetzt ist, hat Siebmacher ge-geben. Zuerst findet sich, III. 88, der Schild geviert; 1 und 4 derQuerbalken mit den Pfählen, 2 und 3 schrägrechts von Silber undSchwarz gelheilt: im Silber der halbe Greif und das Schwarze leer.

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