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Löwen. Diese linke Stellung des Löwen findet sich auch hei Sieb-macher, III. 142, wo auch der Stern sechsstrahlig ist. Er sollteaber doch achtstrahlig sein. — Tyroff, II. 220, nach der Zeichnungim Wappenbriefe. — v. Hellbach, I. S. 441. — Freih. v. d. Kne-sebeck, S. 138. — Freih. v. Ledebur, I. S. 275.
Hannover. D. Joachim Götz, nachmaliger herz, braunschw.Canzler, erhielt vom Kaiser Rudolph II., laut Diploms d. d. Prag,13. Juli 1591, den Zunamen: v. Olenhusen unter Bestätigung seinesaltadeligen Wappens und Kleinodes. Da ausdrücklich des alladeligenWappens gedacht wird, muss derselbe schon vorher adelig gewesensein. Herzog Heinrich Julius zu Braunschweig belieb übrigens den-selben als damaligen Kammerrath mit dem Erb-Küchenamte desLandes zwischen dem Deister und der Leine. — Die Familie gehörtim Königreiche Hannover zu dem ritterschaftlichen Adel der Göttin-genschen Landschaft, und der Name derselben kam und kommt inden Listen der kön. hannöverschen Armee vor.
v. Griessenbek auf Griessenbach, Freiherren.
Schild geviert, mit Mittelschilde. Im von Gold und Schwarzquer getheilten Mittelschilde ein rechts gekehrter, rother Greif. 1und 4 in Gold auf grünem Boden ein einwärts gekehrter, schwar-zer Hahn mit rothem Kamme und Barte und rothen Füssen, vondenen der eine erhohen ist; 2 und 3 in Roth ein silberner, miteiner vierblätterigen, rothen Rose belegter Querhaiken (Ottenhofen).Auf dem Schilde stehen drei gekrönte Helme. Der mittlere Helmträgt den Greif des Mittelschildes zwischen einem offenen, rothenAdlersfluge, dessen Flügel mit dem Querbalken und der Ilose des2. und 3. Feldes belegt sind, und auf dem rechten, so wie aufdem linken Helme, steht auf grünem Boden der Halm des I. und4. Feldes. Die Helmdecken sind rechts rotli und golden, links rothund silbern. — Wappenb. d. Kgr. Bayern, III. 10. — v. Hefner,II. 34 u. S. 37 (die Hähne stehen auf einem grünen Dreiberg). —v. Lang, S. 136 u. 137. - v. Hellbach, I. S. 459.
Bayern. Felix Anton v. Griessenbek und Johann Franz Bal-thasar v. G., Regierungsralh in Arnberg, wurden vom KurfürstenCarl Albrecht von der Pfalz, 22. April 1739, in den Freiherren-stand erhoben. — Altes, schon 1272 vorkommendes bayerisches