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seil ununterbrochene Stammreihe mit Werner v. Tieffennu, geb.1290, beginnt. Derselbe besass, neben Ticffenau und anderen Be-sitzungen, auch die Herrschaft Werdenberg und die Stadt Pforz-heim, wurde aber seines Reichlhums und Ansehens wegen sehrangefeindet, verliess Baden, ging nach Strasburg und 1330 nachZürich, wo er in Folge seines Vermögens und der Pracht, mit wel-cher er auftrat, den Beinamen Goldlein, Göldlein und Göldlin er-hielt, welcher später als Geschlechtsname angenommen wurde. —Die Nachkommen Werners gelangten als Mitglieder der Zürcher Re-gierung, so wie in Kriegsdiensten zu hohem Ansehen. Mit denSöhnen des Caspar G. v. T., gest. 1542, Thüring und Hector,schied sich das Geschlecht in zwei Linien. Die Nachkommenschalldes Festeren, aus welcher mehrere Sprossen theils in kön. franzö-sischen Kriegsdiensten standen, theils im Rathe zu Luzern sassen,erlosch in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, Ilectors Nach-kommenschaft aber blühte fort. Sprossen derselben wurden Mit-glieder des inneren Raths zu Sursee und bekleideten auch dieStadtammannswürde zu Luzern. Mit Johann Jost G. v. T., demVater des Freiherrn Peter Christoph, welcher in k. k. Kriegsdien-ste trat, kam die Familie nach Oesterreich, und Freiherr FranzJodok, welcher sich in Böhmen ankaufte und 1772 starb, pflanztedurch vier Söhne den Stamm fort, welchen der jüngste, so weitdie Nachrichten reichen, erhalten hat. Die genealogischen Verhält-nisse der Familie hat Leupold bis zu seiner Zeit sehr genau erörtert.
v. Goeritz.
Schild geviert: 1 und 4 in Gold ein an die Theilungslinie an-geschlossener, halber, schwarzer Adler; 2 und 3 in Roth ein schräg-rechter, silberner Balken, in welchem ein Windspiel von natürlicherFarbe nach oben läuft. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm,aus welchem, zwischen einem offenen, schwarzen Adlersfluge, eingeharnischter, vorwärts gekehrter Mann, dessen Ilelm, mit herab-gelassenem Visir, mit einem rothen, nach hinten hängenden Buschebesetzt ist, emporwächst. Derselbe legt mit der Rechten einen gol-denen Morgenstern über die rechte Schulter und stemmt die Linkein die Seite. Die Hehndecken sind rechts schwarz und golden,links roth und silbern. — Wappenbuch d. Könige. Bayern, V. 66: