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angenommen wird. Das Geschlecht erscheint schon 1139 und 1199in erzbischüll. mainzischen, und 1152 in Urkunden des KlostersGeorgenthal in Thüringen, doch beginnt die fortlaufende Stamm-reihe erst 1391 mit Curt v. G., gräfl. Waldeckschen Amtmannc zuWildungen. Nach der Mitte des 17. Jahrhunderts erlangle die Fa-milie in Westphalen Besitz, kam später an den Oberrhein, wurdeder Ritterschaft im Canton Rhön und Werra einverleibt und ist inneuerer Zeit auch nach Russland und nach Württemberg gelangt.— Die im Königreiche Hannover durch Besitz des Gutes Stockumzu dem ritterschaftlichen Adel der Osnabrückschen Landschaft zah-lende Familie v. Geismar, welche das genannte Gut 1752 durchVermählung eines Sprossen derselben mit einer v. d. WengeschenErbtochter erhalten hat, gehört, dem Wappen nach, nicht zu derin Rede stehenden Familie, wenn auch Freih. v. d. Knesebeck, S.133, derselben urkundliche Nachweise zugefügt hat, welche von derhier besprochenen hessen-thüringischen Familie in Anspruch zunehmen sind. Das Wappen derer v. Geismar zu Stockum ist nachAbdrücken von Petschaften und nach dem Wappenb. d. Kgr. Han-nover, C. 63, quer getheilt. Oben wächst aus der Theilungsliniein Silber ein rechtssehender, schwarzer Adler auf, unten schwebtin Roth ein sechsspeichiges, silbernes Rad. Auf dem Schildesteht ein Helm, welcher das Rad der unteren Schildeshälfte zwi-schen zwei Büschen von je drei einwärts hängenden, schwarzen
Straussenfedern trägt.
Die Helmdecken sind roth und schwarz.
v. Gentzkow.
Im silbernen Schilde ein aufrecht stehender, oben abgehauenerStamm eines Eichbaumes von natürlicher Farbe, aus welchem oben,da, wo derselbe abgehauen ist, drei grüne Blätter an eben so vie-len Stielen neben einander hervorkommen, von welchen zwei sichrechts kehren. Auf dem Schilde steht ein Helm, welcher drei sil-berne Straussenfedern trägt. Die Helmdecken sind grün und sil-bern. — Abdrücke von älteren Petschaften. — v. Meding, I. S. 176(nach einer Nachricht aus der Familie). — Tyroff, II. 183, undMeklenb. Wappenb., XVII. 62 (der Stamm hat drei Wurzeln, zweinach rechts, eine nach links, und von den Blättern auf demselbensteht das eine nach rechts, das zweite nach oben und das dritte