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namigen Adelsgeschlechter so viele giebt, so kann die in Redestehende Familie, wenn man nicht auf die Verbreitung derselbenund auf das Wappen sieht, leicht mit einem anderen Gesehlechleverwechselt werden. — Nicolaus v. F. war um 1579 Stadtmeisterzu Strasburg: eine Würde, welche zu den vornehmsten Ehren-stellen des Adels geborte. Der Sohn desselben, Hans Nicolausv. F., starb 1644 als Statthalter und Graf des damals zu Lauen-burg gehörigen Landes Hadeln, und vier Sohne des Letzteren kamenin die oben genannten Länder. Der jüngste, Nicolaus Christophv. F., fürstl. Zerbstischer Stall- und Jägermeister, gest. 1683, pflanzteden Stamm fort. — Die Familie erwarb 1754 im Rothenschen undin der jetzigen Provinz Sachsen im Delitzscher Kreise Besitz undhat in letzterem 1853 auch Hohenstein an sich gebracht. Die Fa-milie wurde auch im Kgr. Sachsen, Kreisdirection Leipzig, ansässig.
Führer v. Fahrenberg, Ritter.
Im schwarzen Schilde ein die Horner nach oben kehrender,silberner Halbmond mit Gesicht, aus welchem fünf goldene Flam-men nach oben schlagen. Auf dem Schilde steht ein gekrönterHelm, welcher einen offenen Adlersflug trägt, dessen rechter Flligelschwarz, der linke golden ist. Der schwarze Flügel ist mit einemgoldenen, die Horner einwärtskehrenden Halbmond mit Gesicht, sowie mit drei sechsstrahligen, goldenen Sternen belegt, von welchenzwei schräglinks über dem Monde, der dritte unter demselben steht.Ebenso ist der goldene Flügel mit einem schwarzen Halbmondeund mit drei schwarzen Sternen belegt, von welchen die über demMonde schrägrechts stehen. Schild und Hehn umfliegt, statt derHelmdecken, ein schwarzer, golden gefütterter Wappenmantel. —Leupold, I. 2. S. 348 u. 349. — Das Stammwappen giebt Sieb-macher, III. 87: Die Führer v. Fürnherg, Kärntnerisch. Im schwar-zen Schilde schlagen aneinander sieben goldene Flammen empor.Der ebenfalls mit einem Wappenmantel umgebene Helm ist miteiner fünfzinkigen Krone gekrönt und trägt den oben beschriebenenHelmschmuck: die mit dem Halbmonde (ohne Gesicht) und dendrei Sternen belegten Flügel, nur steht der schwarze Flügel links,der goldene rechts. — Schmutz, bist, topogr. Lex. v. Steiermark,1. S. 429. — v. Hellbach, I. S. 394.