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Schilde sieben zwei gekrönte Helme. Der rechte llelm trügt einenPfauenschweif mit neun (1, 2, 1, 2, t, 2) Spiegeln, und aus demlinken wächst einwärtssehend der Ritter des Mittelschildes mit demHerzen und der Kugel auf. Die Helmdecken sind rechts schwarzund golden, links roth und silbern. — Abdrücke von genau mitAngabe der Farben gestochenen Petschaften, von welchen aber einigedie gekreuzten Raumstämme so zeigen, dass man das Wappenbildfür ein schrägrechts gelegtes Patriarchenkreuz nehmen möchte, wel-ches in der Mitte noch mit einem dritten, grösseren, rechts undlinks mit einem Längenbalken versehenen Querhaiken belegt ist. —Siebmacher, V. 41 : Die Freislehen, Oesterreichisch (lingirt Feld lund 4 silbern — doch sind die Helmdecken rechts schwarz undgolden angegeben — und zeigt im dritten Felde deutlich die ge-kreuzten, an jeder Seite zweimal geasteten Baumstämme) und III.54: Freisleben, Oesterreichisch. (Letztere Abbildung giebt das Stamm-wappen: den Geharnischten mit dem Herzen und der Weltkugel,welcher auf dem Kopfe eine Sturmhaube trägt). — v. Hellbach, I.S. 380.
Sachsen. Die Gebrüder Leonhard und Aegidius Freieslebenaus Böhmen, welche im Kriege gegen die Türken sich ausgezeich-net hatten, wurden vom Kaiser Carl V., 1544, in den Adelstanderhoben. Die Nachkommen derselben wanderten im 30jährigenKriege nach Sachsen, ohne von dem Adelsprädicate Gebrauch zumachen und kamen aus Sachsen auch in's Reussische. Aus derreussischen Linie erhielt Johann Friedrich Freieslehen, gräll. reus-sischer Canzler zu Gera, vom Kaiser Carl VI. 1728 ein Erneuerungs-diplom des ihm zustehenden Adels und zwar mit dem I'rädicate:Edle v. Nachkommen desselben haben sich später in Sachsen aus-gebreitet, wo die Familie jetzt blüht.
v. Frese.
Im blauen Schilde ein vorwärts gekehrter, offener, silbernerHelm, oben mit drei neben einander stehenden, rothen Kugeln be-legt, von welchen jede mit einer silbernen Straussenfeder bestecktist. Auf dem Helme steht ein mit einem von Blau und Silber sie-benmal gewundenen Wulste bedeckter Hehn, auf welchem die, mitden Straussenfedern besteckten drei Kugeln des Schildes ruhen.Die Hehndecken sind blau und silbern. — Abdrücke von Pelschaf-