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2 (1855)
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I. S. 295. v. Kobbe, Gescb. d. Hcrzogtli. Bremen u. Verden, I.S. 298. v. Hellbach, I. S. 361. Freih. v. d. Knesebeck, S.128 u. 129. Freih. v. Ledebur, I. S. 220.

Hannover. Die Gebrüder Adolph Jobann Finckh, Prediger,später Propst zu Schessel im Herzogthume Verden, Peter ChristianF., Hofrath und Amtsadvocat zu Stade, Georg Wilhelm F., Lehrerder Hechte zu Hamburg, und Georg Clement F., Prediger zu Stein-Iiirehen im Bremischen, erhielten, nachdem dieselben ihre Abstam-mung von Andreas Finckh, welcher wegen seiner Tapferkeit gegendie Türken vom römischen Könige, nachmaligem Kaiser Ferdinand I.,5. Febr. 1543, mit seiner Familie geadelt worden war, hinlänglichnachgewiesen hatten, vom Kaiser Joseph IL, laut Dipl. d. d. Wien,10. Oct. 1777, eine Erneuerung und Bestätigung des ihnen zu-stehenden Adels mit Erhebung in den Reichsadelstand. Diese Er-hebung wurde 8. April 1780 in Hannover amtlich bekannt gemacht. Glieder der Familie, welche 1708 in Meklenburg und 1777 imKedinger Lande (Hannover) ansässig wurde, standen und stehen inkön. hannoverschen Militairdiensten.

v. Fischer, Freiherren.

Schild quer getheilt: oben in Schwarz auf der Theilungslinieein rechts gekehrter, goldener, leopardirter (gehender) Löwe mitrother ausgeschlagener Zunge und hoch über sich aufgeschlagenemSchweife; unten in Roth ein auf dem im Schildesfusse befindlichenWasser nach rechts schwimmender Flussbarbe. Auf dem Schildesteht über einer fünfperligen, freiherrlichen Krone ein gekrönterHelm, aus welchem, zwischen einem von Schwarz und Silber quergetheilten, offenen Adlersfluge, der Löwe der oberen Schildeshälfteaufwächst, welcher mit den Vorderpranken einen mit dem Kopfenach oben und einwärts gekehrten Flussbarben hält. Die Helm-decken sind rechts schwarz und golden, links roth und silbern.Abdrücke von Petschaften. Dorst, Allg. Wappenb., II. S. 37 u.38. Der Barbe wird auch von Einigen als eine Forelle angege-ben. Wappenb. d. Sachs. Staaten, II. 22 (der Löwe gehl nichtauf, sondern über der Theilungslinie; in der unteren Schildeshälfteschwimmt auf dem Wasser nach rechts ein Fisch, welcher aberfreilich weder einem Barben noch einer Forelle ähnlich sieht, und