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Birkhabnsfedern trägt, von welchen 7 nach oben stehen, währendvon den anderen beiden die eine nach rechts, die andere nachlinks sieb wendet. Die Helmdecken sind roth und silbern. —Abdrücke von neueren Petschaften. — Wappenb. d. Kgr. Hanno-ver, C. 8 u. S. 6 (mit zwei vor- und einwärtssehenden Rittern ingoldener Rüstung als Schildhaltern, deren Helme mit einer rothenund mit einer silbernen Kugel besteckt sind und welche in derfreien Hand eine Turnierlanze halten, und mit der Devise: soiesferme. — Siebmacher, 1. 184: Braunschweigisch (die Lilie istschräglinks gelegt, und von den 9 Federn auf dem Helme kehren5 sich rechts, 4 aber links. Die Art der Federn gielit die „Decla-ration" nicht an). — v. Meding, I. S. 149 u. 150, nimmt eineschräglinks liegende Lilie an, und sagt vom Helmaufsatze, dass der-selbe verschieden sei. In den Klosterfenstern zu Ebstorff im Liine-burgischen zeige ein Wappen von 1651 auf dem gewulsteten Helmefünf Birkhahns-, ein Wappen von 1659 fünf Straussenfedern, einsvon 1726 ein silbernes Feld, und eins von 1755 einen gekröntenHelm; ein altes in Farben gemaltes Wappen habe statt des Wulstesvier wechselsweise silberne und rothe Kugeln und über diesen fünfBirkhabnsfedern, rechts und links von einer abwärts gebogenenSlraussenfeder beseitet, und ein Petschaft (s. oben) ergebe 9 Birk-hahnsfedern. — Köhler, Abhandlung vom silbernen, 1518 zu Alt-Oetling verlobten Schiffe, Tab. I. No. 4 u. S. 24 (giebt nach v. Me-ding, welchem diese Schrift zugängig war, die Lilie schrägrechtsliegend). — J. Burmeister, Genealogia familiae Estorflorum, Ilam-burgi, 1616. fol. — Gauhe, I. S. 508 u. 509. — Pfeffinger, I. S.433—442. — v. Hellbach, I. S. 343. N. Preuss. Adelslexicon,V. S. 149 (in Roth eine schräg gelegte, französische Lilie, und aufdem Helme sieben Hahnenfedern). — Freih. v. d. Knesebeck, S.126. — Freih. v. Ledebur, I. S. 209.
Hannover, Braun schweig, Preussen. Altes, braun-schweigisches Adelsgeschlecht, welches urkundlich schon 1239,1247, 1251 und 1281 vorkommt und, nach Pfeffinger, mit der be-kannten, berühmten Familie v. Schack, wofür allerdings das Wap-penbild: die Lilie, spricht, eines Stammes ist. Die Familie v. Schackbesass nämlich das Gut Eslorff (Estorp) im Braunschweigischen,von welchem, nach Urkunden von 1200 und 1342, Glieder diesesGeschlechts sich nach dem angeführten Gute nannten. — Die inBede stehende Familie ist übrigens von der gleichnamigen Bremen-schen Adelsfamilie, welche im vorigen Jahrhunderte erlosch und im