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drei grüne Blätter haben, ein dicht belaubter, grüner Baum, auljeder Seite mit einem an der Spitze sehr belaubten Aste, aufwächst.Die Helmdecken sind blau und golden. — Abdrücke von Petschaf-ten. — Meklenb. Wappenb., XIII. 48 u. S. 20. — v. Behl - , liesMecklenb., P. 1679. — Das von Siebmacher, V. 157. 4, unter demNamen: Die Dorn gegebene Wappen (in Silberauf grünem Dreihügeldrei neben einander stehende, weisse Bosen an stacheligen, weissenStielen, und auf dem gewulsteten Helme mit roth-silbernen Deckeneine Bose, wie die im Schilde, zwischen zwei von Both und Grünmit gewechselten Farben quer gelheilten Bülfelshornern) gehört wohlnicht hierher, wenn auch dasselbe mehrfach in Bezug auf die hierzu besprechende Familie citirl worden ist. — v. Meding, III. S. 137u. 138, gieht nach dem von ihm benutzten Meklenb. Manuscripteden Schild wie beschrieben, aus dem gekrönten Helme wachsenaber nur sechs Bosenstengel mit ihren Blumen und Blättern her-vor, und die Ilelmdecken werden blau und silbern angegeben. —Gaube, II. S. 211. — v. Hellbach, 1. S. 292. — N. Preuss. Adelsl.,I. S. 436 (beschreibt das Wappen einer Linie des Geschlechts ganzwie v. Meding, und sagt, dass eine andere Linie das Wappen führe,welches oben nach Siebmacher erwähnt worden ist. — Freih. v. Le-debur, I. S. 177.
Meklenhurg. Alte, nach Einigen holsteinische Adelsfamilie,welche aus Holstein nach Meklenlnirg gekommen ist, nach AnderenLübecksches Geschlecht, aus welchem der Geh. Batli Hermann Hein-rich v. Dorne, Herr auf Nienhagen, 1743 durch Aufnahme in diemeklenburg. Hilterschaft die Hechte des eingeborenen Adels erhielt.Die Familie machte sich später auch in Hinterpommern ansässig, undGlieder derselben sind in meklenburgischen Hof- und Staatsdienstenzu grossem Ansehen gelangt. Eine Familie v. Dorne ist übrigensschon sehr früh in Meklenburg vorgekommen, und Cranz erwähntsehr ehrenvoll den Volrad v. Dorne, welcher um 1335 Bischof zuRätzeburg war und die Stiftsgüter nicht nur wohl verwaltete, son-dern zu denselben auch viele seiner Güter vermachte. Oh derselbeaber zu dieser oder zu einer anderen Familie gehört habe, fragtsich allerdings, denn Siehmacher (s. oben) hat das angeführte Wap-pen mit den drei Bosen auf dem Dreihügel etc. unter den meklen-burgischen Wappen gegeben. Letzteres hält v. Meding für einefehlerhafte Abbildung des oben besprochenen, doch ist dasselbeein ganz anderes. — Auch kam schon in Pommern vom 15. Jahr-hunderte bis zu Anfange des 18. Jahrhunderts eine Familie v. Dorne