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2 (1855)
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golden, links silbern und schwarz). Gauhe, f. S. 308 u. 369. v. Hellbach, I. S. 247. N. Preuss. Adelslexicon, I. S. 379:v. Crammon (beschreibt nach einem Petschafte das Wappen folgcn-dermassen: ein nach der Länge getheilter Schild: in der linken,goldenen Hälfte ein halbes Rad, in der rechten, silbernen Hälfteeine blaue Strasse, und auf dem Helme zwischen einem Adlers-fluge das halbe Rad des Schildes). Freih. v. Ledebur, I. S. 150,giebt das Wappen ganz so, wie oben angenommen wurde.

Meklenburg, Preussen. Altes, meklenburgisches Adelsge-schlecht, welches auf dem gleichnamigen Gute unweit Malchowschon 1230 vorkommt und auch die bekannte Union von 1523unterschrieben hat. Hermannus de Cramon, Miles, erscheint 1323als Zeuge, und Bertram v. C. war 1357 Bischof zu Lübeck. ImLaufe der Zeit erwarb die Familie in Meklenburg bedeutendenGrundbesitz, namentlich in den Aemtern Sternberg, Neukalden undGüstrow, und breitete sich frühzeitig in Dänemark aus. Im 18. Jahr-hunderte kam ein Zweig in das Ansbachsche und Bayreuthscbe, undGlieder desselben traten in die Dienste der Markgrafen von Ans-bach und Bayreuth, so wie in königl. preussische Kriegsdienste, inwelchen bis auf die neueste Zeit Sprossen des Geschlechts vorgekommen sind. Die hier besprochene Familie ist übrigens vonder gleichnamigen Patricierfamilie, welche früher in Lübeck, Rostockund Wismar blühte, zu unterscheiden.

Csorich de Monte Creto, Freiherren.

Schild bogenförmig quer getheilt: oben in Gold ein nach derrechten Seite schreitender, rother Löwe, welcher in der rechtenVorderpranke ein Schwert nach oben und links führt; unten inBlau auf zwei neben einander aufsteigenden, grünen Hügeln zweiweisse, schwarz ausgefugte Tlüirme ohne Thor, welche mit zweineben einander stehenden Schiesslöchern und oben mit drei Zinnenversehen sind. Auf dem Schilde steht eine fünfperlige freiherrlicheKrone, und auf dieser ein gekrönter Helm, aus welchem der Löweder oberen Schildeshälfte mit dem Schwerte aufwächst. Die Helm-decken sind rechts roth und golden, links blau und silbern.Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1853. S. 80 u. 81, und 1855.