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schon 1390, 1401 und 1456 erscheint und welches von den Fa-milien v. Clod, Cloed, Cloth in der Schweiz, sowie in Westphalenund im Cülnischen, welche letztere im Wappen in Roth zwei sil-berne, oder nach Anderen in Silber zwei rolhe Adlersflügel führt,wohl zu unterscheiden ist. Die eine Linie der hier in Rede ste-henden Familie hesass die Herrlichkeiten Lauerfort und Sollbriiggeubei Mürs (Moeurs), eine andere die Herrlichkeit Dercken. lieberdas Auftreten des Geschlechts in Hannover ist Näheres nicht aufzu-finden, in der Preuss. Rheinprovinz aber ist dasselbe im freiherr-lichen Stande in die Adelsmatrikel unter N. 67 und N. 77 (Fried-rich August und Franz Carl v. Pelden, genannt Cloudt, Haus Gie-senfeld, 2. Dec. 1829 und Cöln, 28. Sept. 1829) eingetragen.
v. Cölln.
Schild quer getheilt: oben in Roth zwei kreuzweise mit denSpitzen unterwärts gelegte Schwerter mit goldenen Griffen, untenblau mit zwei neben einander gestellten goldenen Schellen. Aufdem Schilde steht ein gekrönter Helm, auf welchem ein vorwärts-sehender Engel mit nach Rechts fliegendem Gewände, in der Linkenein gesenktes Schwert haltend, steht. Die Ilelmdecken sind rechtsroth und golden, links blau und golden. Wie beschrieben, giebtals „wahres" Wappen dasselbe Freih. v. Krohne (s. unten) nachAngaben aus der Familie v. J. 1771, und dieser Reschreibung ent-sprechen auch Abdrücke von einigen Petschaften, während anderedas Wappen nach Siehmacher zeigen. Siebmacher, IV. 41, legtnämlich in die obere Schildeshälfte zwei gekreuzte, silberne Pilger-stäbe und stellt auf den Helm einen vorwärts- und linkssehendenEngel, in blauem Ober- und rothem Unterkleide mit goldener, nachrechts abfliegender Leibbinde, dessen Flügel in den Sachsen roth,in den Schwingen rechts blau, links golden sind und welcher inder Rechten einen Pilgerstab hält, die Linke aber in die Seite setzt.Die Decken rechts blau, roth, golden, links roth, silbern und gol-den. — In den Suppl. zu Siebm. Wappenh. (III. 5) liegen, anstattder Schwerter, in der oberen Schildeshälfte zwei gekreuzte, obenmit runden Kuppen versehene Stäbe, und auf dem gekrönten Helmewächst ein Knabe auf, welcher mit der Rechten einen Stab, wieim Schilde, auf die Krone des Helmes stemmt, die Linke aber