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dessen Name von dem ehemaligen Canal di Ferro und nachmaligenCannallhale in Kärnten herzuleiten ist. Der Reichsadelstand kamin die schon vor vielen Jahrhunderten mit einem Wappen begna-digle Familie durch Kaiser Ferdinand III., welcher die BrüderBernhard C., irinerösterr. Hofkammersecretair und nachmaligenHofkammerralh zu Grätz, Stephan und Andreas C., 14. Apr. 1640,in denselben erhob. Stephan v. C. setzte den Stamm durch zweiSühne fort, von welchen der eine, Gabriel, der Stammvater deradeligen Linie v. Cannal, der andere aber, Bartholomäus, der derreichsritterlichen Linie wurde. Letzterer erhielt nämlich vom KaiserLeopold I., 24. Jul. 1672, mit dem Prädicate: v. und zu Cannal aufEhrenberg, den Ritterstand. Ueber die genealogischen Verhältnissebeider Linien hat Leupold (a. a. 0.) Näheres mitgetheilt. Die hierbesprochene Familie ist übrigens von v. Hellbach u. A. mit dergräflichen Familie Canal-Mallabaila in Zusammenhang gebracht wor-den, doch besteht ein solcher nicht.
v. Carnitz.
Im silbernen Schilde ein aus einem scbräglinken Schache vonSilber und Blau nach der rechten Seite halb hervorspringender,achtendiger Hirsch von natürlicher Farbe. Das Schach besteht ausvier Reihen, von welchen die obere acht Felder hat: eine Zahl, diein den folgenden Reihen je nach der Form des Schildes abnimmt.Auf dem Schilde steht ein Hehn, welcher drei Straussenfedern, sil-bern, blau, silbern, trägt. Die Helmdecken sind blau und silbern.— Abdrücke von Petschaften. — Pommersches Wappenb., II.S. 85—88 und XXXII. — Micrael, VI. S. 475. — Siebmacher, III.158: Die Carnizen (das Schach liegt quer und hat sieben Reihen,die obere zu 10 Feldern). — Gauhe, 1. S. 325. — v. Hellbach,1. S. 222 u. 223. — N. Preuss. Adelslexic., I. S. 356 u. 357. —Freih. v. Ledebur, I. S. 137. — Was ältere Siegel der Familieanlangt, so sah ßagmibl, II. XXXVI. 1, ein Siegel des HenninkKarnitz von 1557, welches ganz der oben gegebenen Beschreibungglich, dagegen zeigte das v. Carnitzsche Wappen auf einer v. Mün-chowschen Ahnentafel den Hirsch aus einem queren Schache auf-springend. — Das Wappen der Grafen v. Carnitz gestaltete sichnach dem Diplome von 1761 (s. unten), wie folgt: Schild geviertII. c