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2 (1855)
Entstehung
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letztere verband später mit ihrem Gemahl für sich und ihre Nach-kommenschaft mit dem Namen und Wappen derer v. Behr Namen undWappen der erloschenen Familie v. Negendanck. Hinsichtlich derZeit, in welcher dies erfolgte, giebt v. Meding, welcher 1786 schrieb,an, dass es vorwenig" .Jahren geschehen sei. Die Familiev. Behr ist eins der ältesten liineburgischen Adelsgeschlechter, wel-ches urkundlich schon 1197 und 1224 vorkommt. Dasselbe kamzeitig nach Pommern, wie Bügensche Urkunden von 1228, Camin-sche von 1237, und Pommersche von 1243 an ergeben, und ge-hörte in Meklenburg schon zu denjenigen Familien, welche dieUnion von 1523 unterschrieben. Im Liineburgischen erlangte dieFamilie 1624 das Erbschenken- und Erbküchenmeisteramt, nachdemdieselbe schon seit 1407 im Verdenschen das Erbmarschall - undErbkämmereramt besessen hatte. Das Geschlecht derer v. Negen-danck gehörte zu dem ältesten meklenburgischen Adel und kommturkundlich schon im 12. und 13. Jahrhunderte vor. BrunwardusN. war 1195 Bischof zu Schwerin. Die Familie breitete sich zeitigauch in Dänemark aus und gelangte zu hohem Ansehen. Gauhegiebt, 1. S. 14651468, nach einer ihm eingesendeten Geschlechts-historie mehrere interessante Nachweise. Die Familie v. Behr-Negendanck besitzt jetzt in drei Zweigen drei Fideicommisse: dasCavelsdorfer und das Semlower im Franzburger Kreise Pommerns,und das Torglower im Meklenburgischen.

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v. Berge.

Schild quer getheilt: oben in Silber eine aus der Thcilungs-ljnie halb nach links aufspringende, rothe Gemse; unten blau ohneBild. Auf dem Schilde steht ein Helm, welcher einen Pfauenschweifvon sechs (3, 2 und 1) Federn trägt. Die Ilelmdecken sind rothund silbern. Abdrücke von Petschaften. Siehmacher, I. 65(dieDeclaration" giebt einen Bock an). Sinapius, I. S. 249256, II. S. 4648. Schannat, Client. Fuld., p. 42, giebt dasWappenbild der oberen Schildeshälfte als schwarzen Bock mit zu-rückgebogenen, silbernen Hörnern. v. Meding, I. S. 37, beschreibtdas Wappen zunächst nach Siebmacher, Sinapius, Stammbaum undPetschaft und nimmt eine Gemse an. Tyroff, II. 40 (der Helmist gekrönt und der Pfauenschweif von fünf Federn, jede mit drei