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I. S. 197 (ohne Angabe des Wappens). — Ueber das Wappen dererv. Hehr hat sich v. Meding, I. S. 29 u. 30, genau verbreitet. Zu-erst darf nicht übersehen werden, dass die v. Behr in Meklenburgauf dem Helme den gellenden Bär des Schildes, die im Lüneburgi-schen aber auf dem nach Einigen gekrönten, nach Anderen gewul-steten Helme eine bald mit drei, bald mit fünf Pfauenfedern be-steckte, goldene Säule führen, an welcher der Bär vorüber geht. —v. Behr, der bekannte Verfasser des nach seinem Tode herausgege-benen, für die ineklenburgische Geschichte so wichtigen Werkes:Res Mecklenb., bat das Wappen seiner Familie folgendermassen be-stimmt: im silbernen Felde ein gehender, schwarzer Bär mit gol-denem Halsbande, und ein solcher gehender Bär auch auf demHelme, welchen ein Wulst bedeckt. Dabei bat v. Behr bemerkt,dass im Siebmacherschen Wappcnb., V. 154, der Helm, statt miteinem Wulste, mit einer Krone bedeckt sei, welche letztere seinGeschlecht doch nie geführt habe. Doch sah V. Meding auch aufeiner atteslirlen Zeichnung aus dem Meklenburgischen den Hehngekrönt. — Eine andere Abbildung im Siebm. Wappenb., Zusätze zuBd. V., 16 No. 11, oder V. 333, lässt den Bär nach der linken Seitegehen. — Dienemann, Nachr. vom Johann.-Ord., S. 335 No. 18,nimmt am Halsbande einen Bing an, bedeckt den Helm mit einemschwarz-silbernen Wulste und tingirt die Helmdecken rechts goldenund schwarz, links silbern und schwarz. — Das NegendauckscheWappen giebt Siehmacher, III. 163, 3 (der Schild ist von Roth,Silber und Gold mit einer rechten Spitze gelheilt). — v. Behr, ResMecklenb., Lih. VIII. p. 1642, giebt das Bein blau gestiefelt an, undv. Meding, 1. S. 4M, sagt, und zwar nach einer atteslirten Zeich-nung, dass dasselbe schwarz sei, nimmt die Stellung desselben soan, wie oben bestimmt wurde, und setzt dann hinzu: das Knieumgiebt ein hinterwärts mit einer Schleife zugebundenes blauesBand (Bänder um den Schenkel werden nicht erwähnt), und deram Fussc befindliche goldene Sporn ist mit einem goldenen Bandebefestigt, an welchem vorn eine rollie Schleife ist. — Im Lexiconover adelige Familier i Danmark, 11. VI. S. 13, ist der Schild, wiebei Siebmacher, gelheilt und das Bein blau tingirt.
Meklenburg, Preussen. Der Name der Familie v. ßelir-Negendanck ist durch Adoption entstanden. Es hatte nämlich Ul-rich v. Negendanck, k. dän. Geh. Rath, welcher 1767 den Manns-stamm seines alten Geschlechtes schloss, seine nächste Verwandte,die Frau Kammerherrin v. Behr, an Kindesstatt angenommen, und