Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
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des Adels vom Kaiser Carl VI. d. d. Wien, 29. Nov. 1736: Schildquer getheilt; in der oberen grosseren Hälfte in Roth ein bis andie lliifte hervorgehender, vorwärtssehender, granbärtiger, wilderBogenschütze von natürlicher Farbe mit einem grünen Kranze aufdem Haupte und einem gleichen Kranze um den Leib, welchereinen zum Ahschiessen scharf gespannten Rogen mit Pfeile vor sichnach rechts hält unten in der kleineren Schildeshälfte in Goldein quer gelegter, grünblätteriger Zweig mit fünf weissen Knospen.Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, welcher den aufwach-senden, wilden Mann der oberen Schildeshälfte miL Rogen und Pfeilträgt. Die Helmdecken sind rechts roth und silbern, links blauund golden. Abdrücke von Petschaften. v. Meding, I. S. 14,nach dem Diplome, welches die quere Lage des Zweiges nicht an-giebt. Wappenb. d. Kgr. Hannover, F. 1 (der Zweig besteht auseinem mittleren aufrecht gestellten Theile, an welchem oben eineweisse Knospe und unter derselben an jeder Seite ein grünes Rlattist, und aus zwei seitlichen Theilen, welche oben ein Rlatt, dannrechts und links eine Knospe und unter jeder derselben ein Rlatthaben). Suppl. zu Siebm. Wappenb., VII. 7 (der Zweig mit denKnospen ist sehr undeutlich). N. Preuss. Adelslexic., I. S. 155. Frei Ii. v . Ledebur, I. S. 27. Was ältere Siegel anlangt, sosah v. Meding ein solches von 1603, welches dem jetzigen Ge-brauche entsprach, ein anderes aber von 1620 hatte oben einennackten Rumpf mit dem Kranze und unten einen Stern. Nach-richten über die Familie geben: Freih. v. Krobne, II. S. 393,v. Hellbach, 1. S. 91, und Freih. v. d. Knesebeck, S. 68.

Hannover, Preussen. Altes westphälisches, früher v. Lettagenanntes Adelsgeschlecht, von welchem einige Zweige noch jetztden Beinamen Letta führen. Glieder der Familie kamen im17. Jahrhunderte in Ostfriesland, Sachsen-Weimar und Sachsen-Gotha zu hohen Ehrenslellen im Staatsdienste, und später kam dasGeschlecht auch ins Lüneburgische, wo dasselbe schon früher ge-wesen, nach Preussen etc. Heinrich Daniel v. Avemann, k. gross-britannischer und kurf. braunschw.-lüneh. Hof- und Canzleiralh zuCelle, erhielt vom Kaiser Carl VI., 29. Nov. 1736, ein in Hannöver10. März 1737 amtlich bekannt gemachtes Erneuerungsdiplom desilun zustehenden alten Adels, und ein gleiches Diplom erlangte derk. preuss. Geh. Ober-Revisionsrath Johann Justus v. A. von demKitnige Friedrich Wilhelm II. von Preussen, am 12. Nov. 1786.Dem bestätigten Wappen nach gehörte Ersterer, Heinrich Daniel