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und Johann Georg v. A. wurden vom Kaiser Leopold I., 26. Aug.1695, in den Freiherrenstand erhohen. — Altes schlesisches, seitdem 14. Jahrhunderte — Albert v. A., gest. 1343, kommt urkundlich1311 vor — sehr bekannt und berühmt gewesenes Geschlecht,welches in den ersten Decennien dieses Jahrhunderts im Manns-stamme erloschen ist. Dasselbe war vom 15. Jahrhunderte an inNiederschlesien, namentlich im Liegnitzschen und Wohlauschen,reich begütert, und als die ältesten Stammgüter werden Kummer-nick und Rüstern angeführt. Die von dem Freiherrn Ilans Assmanngestiftete freiherrliche Linie (Linie zu Koischkau und Zobel im Lieg-nitzschen) erlosch schon 1722 mit dem Urenkel desselben. Diespäter erloschene freiherrliche Linie (Linie zu Schmellwitz undOnerkwitz im Breslauschen) enthielt die Nachkommen des FreiherrnJohann Georg. Die Güter derselben kamen durch die Nichte derWittwe des letzten Freiherrn, einer v. Gamm, an die Familie v. Aulock.
v. Agris.
Im länglich runden, rothen Schilde ein goldener, oben vier-,unten dreimal gezinnter Querbalken. Der Schild ist mit einer neun-perligen IWone gekrönt, und denselben halten zwei einwärtssehende,rolhe Hunde, welche mit dem gezinnten Balken des Schildes alsHalsbande belegt sind. — Wappenb. d. Preuss. Rheinprov., I. I. 2u. S. 7. — N. Preuss. Adelsl., V. S. 2. — Freih. v. Ledebur, I. S. 4.
Preussen. Rheinländisches, dem Kreise Eupen (Reg.-Bez.Aachen) angehörendes Adelsgeschlecht, welches in die Adelsmatrikelder preuss. Rheinprovinz in der Klasse der Edelleute unter No. 51(Joseph Anton Damian v. Agris, Eynatten, 27. Juni 1829) eingetra-gen ist. Bei der Anmeldung zum Eintragen in die genannte Matrikelist das Wappen ganz, wie oben beschrieben, eingesendet worden.Hehn und Helmschmuck werden sonach nicht geführt.
y . Ahlimb.
Schild quer getheilt: oben in Blau ein nach der rechten Seitespringendes, braunes Einhorn, unten in Silber zwei aus dem unte-