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aber in die Seite stemmt. Auf dem Schilde steht ein gekrönterHelm, aus welchem zwischen einem offenen, schwarzen Adlersflugeder Zwerg der Schildesspitze aufwächst. Die Helmdecken sind rechtsschwarz und golden, links roth und silbern. — Wappenh. d. Kgr,Bayern, IX. 68. — Suppl. zu Siebm. Wappenh., I. 3: Die Edlenv. Zwergern. — Das Wappenh. d. Kgr. Wtlrttemb., S. 57 und No.236, lässt die Spitze vom Schildesfusse bis zum Schildeshaupte sichziehen und in derselben den Zwerg, dessen Rock golden aufge-schlagen und mit einem goldenen Gürtel umgeben ist, aus demDreihügel aufwachsen. — Das Adelsb. d. Kgr. Württemb., S. 496,giebt die Figur als Mannsgestalt. — v. Lang, S. 608. — Megerlev. Mühlfeld, Ergzgsbd., S. 503. — v. Hellbach, II. S. 837.
Bayern, Württemberg. August Zwerger, Canzler der Uni-versität zu Wien, erhielt vom Kaiser Ferdinand II., 25. Juli 1625,den Reichsadelstand. — Die Familie stammt aus Altbayern, undzwar aus dem Orte Zwerger am Walchensee. Niclas v. Zwerger,kais. Forstmeister der reichsfürstl. Markgrafschaft Burgau, erlangtevom Kaiser Carl VI., 24. Juni 1737, für sich und die Söhne seinesBruders, Johann Georg Z., Ober-Amtswaldmeister in Tirol, und Jo-hann Martin Z., Pfannhaus-Verwalter zu Hall, eine neue Anerken-nung und Bestätigung des Adels der Familie, mit der Erlaubniss,sich des Beisatzes: zu, bedienen zu dürfen. Der Sohn des genann-ten Niclas Joseph v. u. zu Zwerger, starb als kais. Ober-Amtmannzu Tettnang, und von den Nachkommen desselben hat Franz, Stadt-schullheis in Ravensburg, das Geschlecht durch 3 Sohne fortgepflanzt.
Druck von J. B. Hirschfeld in Leipzig.