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1 (1855)
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Helmdecken sind rotli und silbern. Siebmacher, II. 49: Tschetzwitz,Schlesisch. Sinapius, I. S. 994 (nennt das Horn ein Posthorn, be-zieht sich aber, ohne Widerlegung, auf Siebmacher). v. Medin»,III. S. 684 u. 685, nach Siebmacher und Sinapius. Die bekanntgewordenen Abdrücke von Petschaften, sowohl von älteren aus dem18. Jahrhunderte als von neueren, ergehen den Daum im Schildeauf grünein Boden. Grosser, Laus. Merkw., III. S. 28, 33 etc. Gauhe, I. S. 2996. v. Uechlritz, I. S. 209. v. Hellbach,II. S. 818.

Sachsen, Preussen. Altes sächsisches Adelsgeschlecht,welches sich später in den Lausitzen und Schlesien ausgebreitethat. Als Stammsitz wird das gleichnamige Dorf bei Leisnig ge-nannt. Otto v. Zeczewicz erscheint 1228 urkundlich, und Heinrichv. Zscheschwitz war 1493 Amtshauptmann zu Freiberg. Heinrichv. Z. kommt 1600 als Hofrichter zu Budissin vor. Um diese Zeitscheint die Familie aus dem Meissnischen sich ganz in die Lausitzgewendet zu haben, denn Knauth führt dieselbe im Prodromus Mis-niae illustrandae nicht an. Ueber das Auftreten des Geschlechts inSchlesien giebl Sinapius Auskunft. Zahlreiche Sprossen des Ge-schlechts sind in kur- und kein, sächsischen Militair- und Staats-diensten zu hohen Würden gelangt, und die Familie ist in derOberlausitz begütert.

v. Zincken.

Im golden eingefassten, blauen Schilde ein reich beblätterter,nach rechts, oben und links sich ausbreitender, grüner Granatzweigmit vielen goldenen Früchten. Auf dem Schilde steht ein gekrön-ter Helm, aus welchem, zwischen einem offenen, schwarzen Adlers-lluge, dessen Flügel mit goldenen Kleestengeln belegt sind, ein imEllbogen nach rechts gekehrter, silbern geharnischter Arm aufwächst,welcher in der Faust ein Schwert nach oben und nach links hält.Die Helmdecken sind blau und golden. Abdrücke von Petschaf-ten. Wappenb. d. Preuss. Monarchie, IV. 100. v. Hellbach,II. S. 825. N. Preuss. Adelslexic., IV. S. 376, und V. S. 492.

Preussen. Der k. preuss. Oberst-Lieutenant im Artillerie-corps Zincken, Commandeur des 4. Artillerie-Regiments, wurde vomKönige Friedrich Wilhelm III. von Preussen, 5. April 1804, in den